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Seit 1. Dezember 2014 trägt Linz – neben Lyon, Sapporo, Tel Aviv und Dakar – den Titel UNESCO-City of Media Arts. Tatsächlich beansprucht die oberösterreichische Landeshauptstadt seit der Gründung der Ars Electronica im Jahr 1979 eine weltweite Vorreiterrolle im Schnittbereich von neuer Technologie, Kunst und Gesellschaft. Dabei weckt der Schwerpunkt Medienkunst nicht nur die Hoffnung auf eine innovative Kulturentwicklung, sondern gerät auch in das Anziehungsfeld der Begehrlichkeiten von Tourismus, Kreativwirtschaft und Stadtmarketing.

Die Studiodiskussion geht daher u.a. den Fragen nach, welchen Stellenwert die städtische Kulturpolitik der Medienkunst geben will, inwieweit die angespannte Finanzsituation in Linz dafür überhaupt Entwicklungsmöglichkeiten bietet und wie sich kulturelle Beiträge auch außerhalb einer rein wirtschaftlichen Verwertungslogik behaupten können.

Mit:

  • Doris Lang-Mayerhofer (ÖVP-Kulturstadträtin Linz)
  • Gerfried Stocker (Künstlerischer Leiter Ars Electronica Center)

Moderation: Martin Wassermair