• Vom christlichen Glauben: Opium fürs Volk - moralische Waffe für die Herrschaft - Teil 1
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Der Oberpriester der Christenheit ist gestorben. „Auf allen fünf Kontinenten strömten Millionen Gläubige in die Kirchen, um dem Pontifex die Ehre zu erweisen. Spitzenpolitiker aller Konfessionen und Ideologien zollten ihm Respekt.” (Presse vom 4.4.2005) Der deutsche Bundeskanzler Schröder ehrte ihn für seine Ablehnung des Irakkrieges, der amerikanische Präsident hob „die Wertefestigkeit des Papstes” hervor und bedauerte den Verlust eines „Verfechters der menschlichen Freiheit”. „Ohne ihn gäbe es die jetzige EU nicht”, sagte der spanische Außenminister. Lt. Deutschlands Alt-Bundeskanzler hat er wesentlich zum Fall der Berliner Mauer beigetragen. Mehrfach wird er als „Bezwinger des Kommunismus” gewürdigt.

Seitens Politik und Öffentlichkeit wurde ausführlich der Macht des christlichen Glaubens gehuldigt, ohne dass er – der christliche Glaube selbst, um dessen weltweite Verkündigung es dem „Medienpapst” auf seinen vielen Reisen schließlich ging – inhaltlich in der tagelangen Berichterstattung vor und nach dem Tod des obersten Repräsentanten der katholischen Kirche jemals Thema war. Nachdem nach dem Ableben sogar von einem Religionsboom die Rede ist, halten wir es für an der Zeit, einmal vorurteilsfrei die Leistung des christlichen Glaubens darzustellen.

Teil 1 am Di 26.04.05: Was hat die Dreieinigkeit von Heiliger Geist, Gottvater und Jesus an sich, das Erdenbürger und -mächte so schätzen?

Teil 2 am Do 28.04.05, 13:00 bis 13:30 in der Sendung „Kein Kommentar“: Stellung der hiesigen Politik zur Religion: Trennung von Staat und Religion

Der Text beider Sendungen findet sich auf der Homepage www.gegenargumente.at