Contrast 119, 05.06.2018

Sendereihe
Contrast
  • Contrast 119
    59:23
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Auszug aus meiner 119. Sendung Contrast …

Das Beste aus britischer und amerikanischer Popmusik der 60er und 70er Jahre ist für The Hanging Stars gerade gut genug. Mit ihrem zweiten Album „Songs For Somewhere Else“, welches eben vor wenigen Wochen erschienen ist, findet die Band eine perfekte Mixtur.  Da perlen die Gitarren so prächtig aus den Boxen wie einst bei den Sixties-Legenden „Love“ oder „The Byrds“. Prägnante und doch unaufdringliche Sechssaiter-Soli lassen förmlich die Sonne aufgehen. Und der Harmoniegesang des Quintetts um Richard Olson hüllt den Hörer zusätzlich in eine kalifornisch warme, relaxte Stimmung. Als Einziges irritiert, dass diese Band nicht von der US-Westküste, sondern aus London stammt. Aber The Hanging Stars können noch viel mehr als nur ein typisch amerikanisches Retro-Klangbild bis ins kleinste Jingle-Jangle-Detail nachbauen. Wie auf ihrem bereits herausragenden Debüt „Over The Silvery Lake“ aus dem Jahr 2015 erweisen sie sich als Wanderer zwischen den Welten. In diesem Fall zwischen US-Folkrock und englischem Psychedelic-Pop. Eine Nummer fällt für mich aber völlig aus dem Rahmen: Der Titel „Djupsjön“ klingt für mich nach hohem Norden und ich hätte diesen eher den Isländern Sigur Ros zugeordnet … und wer mich kennt, weiß, dass ich genau diesen so untypischen Song der Hanging Stars nun vorstelle!

Sodann sind noch weitere 9 Titel in Contrast 119 zu hören …

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