• Peter Gstettner über das Ustascha Treffen am Loibacher Feld 1
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Anmod:
Jedes Jahr im Mai treffen sich mehrere tausende Menschen am Loibacher Feld/ Libuško polje in Bleiburg/Pliberk in Kärnten/ Koroška zum sogenannten Ustaša-Gedenktreffen. Offiziell gilt es als Gedenken an die kroatischen Opfer der Nachkriegssäuberungen in Jugoslawien, das seit 1951 vom Verein „Bleiburger Ehrenzug“ inklusive Gedenkmesse veranstaltet wird. Dahinter steht jedoch die Verehrung des Unabhängigen Staates Kroatien, des zwischen 1941 und 1945 bestehenden Nazi-Vasallenstaates unter Führung des NS-Kollaborateurs und Ustaša-Führers Ante Pavelic. Die Gesinnung der Teilnehmenden wird durch das offene Tragen von Nazi- und Ustaša-Symbolen deutlich. Das Ustaša-Treffen wird mittlerweile, etwa auch vom DÖW, als größtes faschistisches Treffen Europas eingestuft. Anlässlich des bevorstehenden Ustaša-Gedenkens am Samstag, 12.Mai hört ihr Ausschnitte aus einem Gespräch zwischen Tomaz Verdev, Redakteur von radio AGORA in Kärnten/ Koroška und Peter Gstettner, dem Gründer vom Memorial Kärnten/Koroška und Mauthausen Komitee Kärnten/Koroška.

Abmod:
Soweit Petter Gstettner über das jährliche Ustaša-Treffen in Bleiburg/Pliberk. Mehr Infos zu den geschichtlichen Hintergründen findet ihr unter www.no-ustasa.at.
Aktuell fordert das Mauthausen Komitee das Verbot des faschistischen Treffens und beruft sich dabei auf ein Rechtsgutachten des Verfassungsexperten Bernd-Christian Funk. Dieser fordert die zuständigen Behörden dazu auf, bei Missachten vor allem strafrechtlich relevanter Gesetzen wie Verhetzung oder Gutheißung von Straftaten, entsprechend einzuschreiten. Auch wenn Symbole des Ustaša-Faschismus nicht unter diese Gesetze fallen, so genügt es, wenn kroatische Embleme das Hakenkreuz enthalten oder NS-Organisationen zuzuordnen sind, so das Mauthausen Komitee in einer Presseaussendung. Für das diesjährige Ustaša-Gedenktreffen am Sonntag, 12.Mai sind Proteste angekündigt. Mehr Infos dazu findet ihr hier .