• 27_03_2018_FROzine_StadtgespraechVerkehrswendeLinz
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Warum ist es in Linz so schwierig eine Verkehrspolitik an den Tag zu legen, die dem öffentlichen Verkehr, sowie dem Rad- und Fußgängerverkehr mehr Platz einräumt und probiert den motorisierten Individualverkehr in der Stadt zu minimieren? Darüber diskutieren Klaus Grininger (Gemeinderat, Die Grünen) und Hayk Pöschl (Verkehrswende jetzt!).

Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Linz aus dem Jahr 1992 wurden langfristige Vorstellungen für den Verkehr in Linz formuliert. Zu lesen sind Vorstellungen einer möglichst autofreien Innenstadt, Vorrang für alternative Antriebsformen (z. B. Elektroauto) oder auch ein genereller Vorrang für den öffentlichen Verkehr. Blickt man 26 Jahre später auf diese innovativen Formulierungen, müsste man meinen, sie waren vielleicht doch zu utopisch – denn kaum etwas davon wurde realisiert, die Gegenwart sieht sogar Gegenteiliges in Linz vor. Mehr Parkplätze, weniger Investitionen in den öffentlichen Verkehr, ein Bau der Westringautobahn mitten durch die Stadt. Aber warum schaffen andere Städte, die deutlich größer sind als Linz, Schritte in Richtung einer Verkehrswende zu setzen? Und was bräuchte es in Linz tatsächlich für eine Verkehrswende? Was beinhaltet diese Wende überhaupt? Und ist der damals innovativ formulierte Verkehrsentwicklungsplan in Vergessenheit geraten?

Darüber diskutieren live im Studio:

  • Klaus Grininger, Bezirkssprecher der Grünen Linz
  • Hayk Pöschl, Verkehrswende jetzt!
  • Josef Thurnhofer, Landesdirektor des ÖAMTC

Moderation: Nora Niemetz