Soziales und Bildung im Kontext „Freies Radio“

Sendereihe
Im Blickpunkt: Soziales und Bildung
  • 20180226_Im Blickpunkt_Harald Freudenthaler_55-30
    55:30
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Wie finden sich Soziales und Bildung im Freien Radio Freistadt (FRF) wider?
Dazu hat Sendungsgestalter Roland Steidl den Programmgeschäftsführer Harald Freudenthaler in die Sendung eingeladen.

Das FRF selbst ist ein soziales Biotop. Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Bereichen engagieren sich für eine Sache und identifizieren sich gleichermaßen mit dem Sender.

Der „Offene Zugang“ wird speziell auch für Soziale Anliegen von Vereinen und Organisationen aus dem Sozialbereich als Sprachrohr genutzt. Über 30 Organisationen aus diesem Sektor haben 2017 Sendungen gestaltet. Aktuell startet die Werkstätte der Lebenshilfe Freistadt mit ihrer monatlichen Sendung „Lebensszenen“.

Immer wieder entdecken auch Selbsthilfegruppen das Radio für sich.
In der Sendereihe „Momente mit pro mente“ haben Betroffene mit psychischen Erkrankungen selbst Sendungen gestaltet und über ihre Krankheitsbilder gesprochen. Al-Anon, eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Alkoholkranken, nutzt auch monatlich diesen Kanal für ihre Öffentlichkeitsarbeit und bemerkt Zuläufe bei ihren Treffen in der Region.
Das bestätigt auch Anna Edlbauer, Obfrau des MS-Regionalclub Freistadt.
„Über das Radio erhalten HörerInnen, die selbst Betroffene sind, anonym Informationen und merken, dass sie mit ihrer Krankheit nicht allein sind. Das kann dazu ermutigen, etwas zu unternehmen“, so Freudenthaler.

Das Freie Radio Freistadt verstärkt die Diskussion über soziale Themen.
Durch die Radioarbeit werden Aktionstage wie der „Tag der Barrierefreiheit“ unterstützt oder bekommt die überparteiliche „Plattform für Kultur und Menschlichkeit“ mediale Öffentlichkeit.

Auch im interkulturellen Bereich ist das FRF aktiv. „Dialog FM“ wird in Deutsch und Türkisch moderiert. Die Sendung soll zum gegenseitigen Verständnis beitragen und kulturelle Schranken abbauen helfen. In „Asyl Begegnungen mit anderen Kulturen“ schildern Asylwerbende ihre Lebens- und Fluchtgeschichten.

Bildung: Neben zahlreichen Sendungen, in denen ExpertInnen ihr Wissen teilen, beispielsweise über Kräuterkunde, Astronomie bis hin zu Musik, ist das Freie Radio Freistadt auch Ausbildungsstätte, wo Medienkompetenz erworben werden kann. Informationen zu den aktuellen Ausbildungsangeboten finden Sie auf www.frf.at

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