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1. Finanzminister Löger will, dass Konzern-Steuertricks im Dunkeln bleiben

Wie das Nachrichtenmagazin „profil“ berichtet, spricht sich der neue ÖVP-Finanzminister gegen das sogenannte öffentliche Country-by-Country-Reporting aus, über das derzeit im EU-Parlament und zwischen den EU-Finanzministern verhandelt wird. Mit diesen Berichten müssten multinationale Unternehmen unter anderem öffentlich machen, wie viel Gewinn sie in einem Staat erzielen und wie viel Steuern sie darauf entrichten.

http://www.attac.at/news/detailansicht/datum/2018/02/12/loeger-will-dass-konzern-steuertricks-im-dunkeln-bleiben.html

Ein Bericht von Cäcilia Supper-Schmitzberger
2. Anarchismus – Ein unbändiges Ideal
Sonntagsgespräche im Wiener Volkstheater – Moderiert von Ilija Trojanow

Seit den alten Griechen steht Anarchie für die Vision einer herrschaftslosen Gesellschaft, für Freiheit des Einzelnen und Gerechtigkeit innerhalb der Gesellschaft. In Zeiten, in denen sowohl Freiheit als auch Gerechtigkeit abnehmen und der globalisierte Kapitalismus als alternativlos propagiert wird, gibt es ein gesteigertes Interesse an diesem Ideal, das unzählige Aktivistinnen und Aktivisten, Künstlerinnen und Künstler bis heute inspiriert.
Mit Dilar Dirik und Konstantin Wecker werden zwei Menschen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen und Ausdrucksformen miteinander ins Gespräch kommen. Die Akademikerin und Frauenrechtlerin Dilar Dirik kann aus eigener Anschauung von den Experimenten in Selbstverwaltung und Emanzipation berichten, die gegenwärtig in dem kurdisch kontrollierten Teil Nordsyriens (Rojava) stattfinden, aber auch von der Bedeutung anarchistischer Denkerinnen wie etwa Emma Goldman für den kurdischen Widerstand. Konstantin Wecker, der legendäre Liedermacher, hat ein Leben lang machtkritische Überlegungen angestellt, die sich in seinen Liedern und Texten niedergeschlagen haben. Er ist ein kritischer und unbändiger Geist, der einen anderen Aspekt der anarchistischen Tradition repräsentiert: die Poesie einer radikal humanen Haltung. Als Dichter steht er somit in einer Reihe mit so großartigen Poeten wie Oscar Wilde, James Joyce und Erich Mühsam.

http://www.volkstheater.at/stueck/anarchismus-ein-unbaendiges-ideal/

Redaktion: Sebastian Ludyga

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Produziert am:
19. Februar 2018
Veröffentlicht am:
19. Februar 2018
Thema:
Gesellschaft
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Sebastian Ludyga
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