Wie Wir Leben Wollen 08 _Über Freiheit gesprochen. Wie sich Autonomie linguistisch erwägen lässt.

Sendereihe
Wie wir leben wollen
  • [Radioversion] wwlw #8: Über Freiheit gesprochen. Wie sich Autonomie linguistisch erwägen lässt.
    60:02
audio
wwlw #15: Das Große im Kleinen verändern. Zur Gestaltungskraft kleinstrukturierter Initiativen
audio
wwlw #14: Wert und Würde des Menschen. Zur Begründung und Umsetzung der Menschenrechte
audio
wwlw# 13: Gesichter der Liebe: Vorstellungen von Beziehung, Romantik und Familie im historischen Wandel
audio
wwlw #12: Neue Rechte und alte Seilschaften: Rechte Bewegungen der Gegenwart und ihre Strategien
audio
wwlw #11: Open Source und D.I.Y.: Wege zu einer demokratischen Technisierung
audio
Wie Wir Leben Wollen 10_Zwischen Polyamorie und The One: Zum Wandel von Beziehungskonzepten in der Gegenwartsgesellschaft
audio
Wie Wir Leben Wollen 07 _Wirtschaftsgeschichtliche Perspektive: Die Schere zwischen globalem Norden und Süden.
audio
Wie Wir Leben Wollen 06 _ Zentrum und Peripherie
audio
Wie Wir Leben Wollen 04 _ Alternative Versorgung

03|12|17 Bei diesem Termin gab es gleich zwei Impulsvorträge zum Thema Freiheit. Der Anspruch von Manfred Kienpointner vom Institut für Sprachwissenschaften der Universität Innsbruck war, Konzepte von Freiheit nicht bloß analytisch-deskriptiv oder gar normativ zu erläutern, sondern auch darzustellen, auf welche Idee von Freiheit wir uns stützen, wenn wir darüber sprechen. Der Fokus seiner Präsentation lag auf einer überblicksartigen Darstellung unterschiedlicher Konzepte von Freiheit und deren Implikationen.

Das zweite Referat stammte von Helmut Staubmann, Soziologe sowie Dekan der Fakultät für Soziologie und Politikwissenschaften, und konzentrierte sich eher auf soziale und kulturelle Aspekte von Freiheit. Beide Referenten vertraten die Ansicht, dass sich die Freiheit des menschlichen Handelns stets innerhalb gewisser Bedingungen abspiele, deren genauere Betrachtung dabei helfe, das Konzept von Freiheit deutlicher werden zu lassen und Irrtümer zu beseitigen. Sowohl die Annahme radikaler Willensfreiheit sei abwegig als auch einseitig deterministische Konzepte; der Spielraum, innerhalb dessen wir uns als frei handelnde Akteure wahrnehmen, werde nicht zuletzt kulturell verhandelt.

Schreibe einen Kommentar