• IDMAR 25.01.2018 - Tschetschenische Familie aktuell
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Eine tschetschenische Familie (das jüngste Kind 18 Monate jung), die ca. dreieinhalb Jahre in Admont lebte, wird nun in ihr Heimatland abgeschoben, nachdem sie keinen gültigen Aufenthaltstitel mehr besitzt und die Mutter wegen Suizidgefahr in Österreich in psychiatrischer Behandlung ist. Tschetschenien ist nach den beiden Kriegen nicht zur Ruhe gekommen und immer noch ein äußerst unsicheres Land, wo Willkür und soziale Missstände regieren. Dennoch berichten die westlichen Medien wenig darüber, weil vor allem über die Kriegs- und Krisengebiete in Vorderasien und die Flüchtlingsbewegungen aus Afrika berichtet wird. – Zu Wort kommen Astrid Remschak (Obfrau der Volkshilfe und engagierte Bürgerin), die in Admont jahrelang zur Familie regelmäßigen Kontakt hatte, sowie Mag.a Daniela Huber, die Juristin von ZEBRA, einer interkulturellen Therapie- und Beratungseinrichtung in Graz.

 

Aktuelle Entwicklung, die zwischen Aufnahme der Interviews und der Ausstrahlung passierte: Die Abschiebung fand nicht statt. Genauere Details, wie es dazu kam, folgen in einer der nächsten Sendungen!