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Das Kreuz als Symbol der Gerechtigkeit?

 

Equidistance zu allen monotheistischen Symbolen im öffentlichen Raum

 

Das Kreuz als Symbol der Gerechtigkeit, wie Kardinal Schönborn es uns empfiehlt, ist eine einseitige Tradition, vor allem die “Ursünde”, die vor allem in der westlichen Hemisphäre bis jetzt ausgeübt wurde. Dieses alleinige einseitige Symbol erstreckt sich auch auf die politische und kulturelle Mentalität, was die Einseitigkeit der gesellschaftlichen Ästhetik bestätigt und die  Kreativität und das Wissen und Traditionen der anderen ausschliesst. Diese Tradition der Exklusion, führt dahin dass junge Menschen, wie auch Erwachsene von ihrer Geburt an depersonifiziert werden, insofern, dass sie ihren jeweiligen Rollen und Funktionen in der Gesellschaft nicht erkennen können, dass als Leitbilder der Kultur und Wissenschaft nur die der anderen gelten, und die eigene Kultur keine Anerkennung findet. Dies führt in der globaliserten Welt irgendwann zu Verwerfung und zum Ausstoss, eine Praxis, die Wurzel derer man oft vom Terrorismus und terroristischen Organisationen wie ISIS kennt.

 

Wenn man sich fragt, welche Mittel langfristig zur Bekämpfung des Terrorismus zur Verfügung stehen, muss man mit neuen kulturellen, religiösen und wissenschaftlichen Beziehungen beginnen. So gehört zur Kultur im öffentlichen Raum nicht nur das Kreuz, sondern auch auch das Symbol des Islam, des Judentums, des Buddhismus und des Bruderbaums, für uns Animisten, die wir einen horizontalen statt einem vertikalen Vertrag mit dem Leben haben, etc. Und daher sollte sich der Staat von der Priorisierung einer Religion verabschieden, das heisst Laizität sollte eine Antwort auf die Frage von Kardinal Schönborn sein. Im öffentlichen Raum soll  jede und jeder seine Religion manifestieren, sofern es nicht die öffentliche Ordnung stört. Man sollte die Wissenschaftler, die Kulturschaffenden anderer Kulturen in der Erziehung der Jugendlichen implizieren, um eine globale Bürgerschaft zu akzentuieren.

 

Pour que le monde avance!