Wegstrecken_21. November 2017: Blick nach vorne: Aktuelles und nochmals der Fahrplanwechsel (3)

Sendereihe
Wegstrecken
  • Fahrplanwechsel (3) Wiederum mehr ZugbegleiterInnen in OÖ und diverse Meldungen
    50:56
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Turbulente Zeiten
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Corona – what else?
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Tariferhöhung im Verkehrsverbund; Meldungen; Mühlkreisbahn
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Kommentar Verkehr, Meldungen, Fahrplanwechsel
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Ausstellungsbesuch "Wie beeinflusst Mobilität den Raum in dem wir leben?
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Rings um Klein-Wien
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Über Nebenwirkungen des 1-2-3 Tickets in OÖ
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Unterwegs
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Planschbeckn am Girtl
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Regen, Hagel, Graupelschauer

Ausgabe 261 dieser Sendereihe am 21.11.2017:

Inhaltsangabe der Sendung:

 

2. Schienenachse Linz/Regionalstadtbahn Salzburg: Informationen zur „2. Schienenachse“ in Linz sowie zur wieder aufgeflammten Debatte „Innenstadttunnel“ versus „Straßenbahn“ in der Stadt Salzburg geben.

Veranstaltungshinweise

Aussendung VCÖ: mittlerweile 910.000 PKW in OÖ

Abtragung Zweigstrecke Gstadt – Ybbsitz der ehemaligen Ybbstalbahn

180 Jahre Eisenbahn in Österreich – Floridsdorf – Deutsch-Wagram am 23.11.1837

Kurzer Verweis auf die frühere Pferdeeisenbahn Linz – Budweis

Verweis auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung zur „Klimaerhitzung„:

http://www.sueddeutsche.de/politik/klimaerhitzung-die-zeit-der-kleinen-schritte-ist-vorbei-1.3722037

Trendwende im Regionalverkehr? Während in den letzten Jahren immer weniger Züge im Regionalverkehr der ÖBB in OÖ mit ZugbegleiterInnen unterwegs waren, scheint jetzt eine „Rückbesinnung“ stattzufinden.

15 ZugbegleiterInnen wurden kürzlich neu eingestellt und versehen in OÖ bereits Dienst, auch auf zuletzt nahezu schaffnerlosen Strecken, wie Almtal- oder Mühlkreisbahn. Bemerkenswert, dass man bei den ÖBB nun vom Konzept, Garnituren, die „unbegleitet“ unterwegs sein zu dürfen, nur mehr mit Triebfahrzeugführer/in zu besetzen, abzuweichen scheint.

Informationen zum Fahrplanwechsel (III): Informationen zur S 1 in Vorarlberg sowie vor allem zum Regionalverkehr in OÖ:

ÖBB: Zusätzliche Zug-Kilometer; Änderungen im Fernverkehr, zusätzliche Halte Wels, Schärding; Änderung Mattigtalbahn

Strecken Stern und Hafferl, einschl. LILO ; weitere Regionalbahnen ÖBB, Änderungen Züge Donau-Ufer-Bahn, Entfall Halte Ebelsberg und Ennsdorf Ri. Grein;

(Weitere Informationen sind auch in den Wegstrecken-Sendungen vom Oktober 2017 nachzuhören!)

Neues Buskonzept Gusen – Aist – Naarn (nach Neuausschreibung der Linien), zusätzliche Schnellbusse

(siehe www.ooevv.at – Aktuelles – Raum Gusen – Aist – Naarn)

 

Anstelle der roten Karte ein Schlusspunkt mit dem selben Effekt:

Wer sich, wie die Linzer FPÖ, als alleinige Retterin des Andreas-Hofer-Park aufspielt, siehe die dort aufgestellten Partei-Plakate „Wir haben den Andreas Hofer-Park gerettet“, hat sich jedenfalls einen Rüffel verdient, der in diesem Fall ohnedies mild ausfällt. Vielleicht muss man ja dem FPÖ-Stadtrat Hein tatsächlich zugute halten, dass ihm, anders als dem Linzer SPÖ-Bürgermeister Luger, das Zustandekommen der ohnehin nahe liegenden Lösung, die Tiefgarage unter einem geplanten Wohnbau der Fa. Swietelsky (unweit des Parks und somit ebenfalls nahe der Firmenzentrale) zu errichten, immerhin so wichtig war, dass er sich letztlich auch erfolgreich dafür eingesetzt hat, die Fa. Swietelsky von ihrem Vorhaben abzubringen.

Wer den Park in erster Linie gerettet hat, waren allerdings die Menschen der BürgerInnen-Initiative, die sich eineinhalb Jahre lang beharrlich und intensiv auf die Füße gestellt haben, um die scheinbar einfachste Lösung für das „Parkplatzproblem“ der Fa. Swietelsky, den Bau der Tiefgarage unter dem Park, zu verhindern.

Das „Wir“ der FPÖ ist also nicht nur im Hinblick auf die BürgerInnen-Initiative falsch oder im noch übleren Fall, absolut vereinnahmend, sondern es klammert auch aus, dass PolitikerInnen anderer Parteien durchaus glaubwürdig der BürgerInnen-Initiative beigestanden sind bzw. sie in ihrer Widerspenstigkeit gegen dieses Tiefgaragen-Projekt bestärkt haben.

Und auch wenn die 90 Stellplätze nun an anderer Stelle errichtet werden: die Möglichkeit, ernsthaft zu prüfen, warum die Fa. Swietelsky, deren Linzer Zentrale nun schon lange gegenüber dem Park steht, bzw. deren MitarbeiterInnen nun ohne Tiefgarage nicht mehr auskommen, bzw. wie es denn mit Alternativen aussähe, wo doch immerhin einige Anknüpfungspunkte an den Öffentlichen Verkehr in fußläufiger Distanz erreichbar sind, wurde verabsäumt. Wo man dem Auto bereitwillig Räume für Menschen „opfert“, darf es an zusätzlichen Parkplätzen nicht mangeln, an Bereitschaft, in Alternativen zu denken und die Stadt- und Verkehrsplanung danach auszurichten, jedoch schon.

Hinweis: Fest der BürgerInnen-Initiative am 2. Dezember 2017 ab 16 Uhr im Andreas-Hofer-Park

Links zur BI:

https://de-de.facebook.com/andreashoferpark/

Mittlerweile Historisches:

meine Frozine vom 24.01.2017 mit Menschen aus der BI zu Gast im Studio:

https://www.fro.at/andreas-hofer-park-in-linz-vortrag-sepp-eisenriegler/

 

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