Wie Wir Leben Wollen 07 _Wirtschaftsgeschichtliche Perspektive: Die Schere zwischen globalem Norden und Süden.

Sendereihe
Wie wir leben wollen
  • [Radioversion] wwlw #7: Wirtschaftsgeschichtliche Perspektive: Die Schere zwischen globalem Norden und Süden.
    59:58
audio
wwlw #15: Das Große im Kleinen verändern. Zur Gestaltungskraft kleinstrukturierter Initiativen
audio
wwlw #14: Wert und Würde des Menschen. Zur Begründung und Umsetzung der Menschenrechte
audio
wwlw# 13: Gesichter der Liebe: Vorstellungen von Beziehung, Romantik und Familie im historischen Wandel
audio
wwlw #12: Neue Rechte und alte Seilschaften: Rechte Bewegungen der Gegenwart und ihre Strategien
audio
wwlw #11: Open Source und D.I.Y.: Wege zu einer demokratischen Technisierung
audio
Wie Wir Leben Wollen 10_Zwischen Polyamorie und The One: Zum Wandel von Beziehungskonzepten in der Gegenwartsgesellschaft
audio
Wie Wir Leben Wollen 08 _Über Freiheit gesprochen. Wie sich Autonomie linguistisch erwägen lässt.
audio
Wie Wir Leben Wollen 06 _ Zentrum und Peripherie
audio
Wie Wir Leben Wollen 04 _ Alternative Versorgung

25|06|17 Das enorme ökonomische Gefälle zwischen dem globalen Norden und dem globalen Süden ist das dominante weltpolitische Thema unserer Zeit. Die Folgen sind verheerend; in manchen Subsahara-Regionen liegt die durchschnittliche Lebenserwartung lediglich bei der Hälfte derer von Industriestaaten, die politische Situation ist zumeist instabil und Herd von Bürgerkriegsszenarien. Aber auch aufstrebende Staaten, etwa in Südostasien, scheinen seit Jahren nicht fähig, aus der zweiten Reihe hervorzutreten. Mehr und mehr etabliert sich das Gefühl, dass es nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit ist, sondern dass auch eine Vielzahl der Herausforderungen unserer Hemisphäre damit verknüpft sind. Vom Klimawandel über die Migrationsthematik, so scheint es, wird es keine Lösungen geben, wenn damit nicht zugleich eine ökonomische Annäherung verbunden ist. Die Einzelne bleibt aber zumeist nur ratlos zurück, über den Erwerb von Fair-Trade-Produkten hinaus scheint sich der Handlungsspielraum zu erschöpfen.

Für einen Impulsvortrag haben wir Andreas Exenberger vom Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte gewinnen können, dessen Forschungsschwerpunkt den umrissenen Themenbereich sehr schön abdeckt. Als zweiten Teilnehmer durften wir Fernando Ruiz Peyré von der Humangeographie begrüßen, der sich unter anderem mit Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsforschung beschäftigt.

Schreibe einen Kommentar