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(Fast) Ungekürzte Aufzeichnung einer Diskussionsveranstaltung vom 13. November im Fluc (Statements von Personen aus dem Publikum, die nicht aufgezeichnet werden wollten, sind gelöscht und mit einem Piepston gekennzeichnet).

Wie können wir Care-Erfahrungen als zentrale Aspekte von (Grätzel-)Sicherheit positionieren? Welche Rolle spielt Stadtentwicklung dabei, kollektive Sorgearbeiten und Care-Strukturen zu ermöglichen oder verunmöglichen, indem zum Beispiel Räume ohne Konsumzwang oder Naherholungsgebiete erhalten bleiben? Welche „Orte der Versammlung“ (Precarias a la deriva, „Was ist dein Streik?“) stehen uns dafür offen?

Wo verlaufen Grenzen zwischen „privat“ und „öffentlich“? Und mit welchen Herausforderungen sind wir als Care-Geber_innen und Care-Nehmer_innen konfroniert?

Mit Blick auf vorhandene Initiativen, Wünsche, Vorstellungen und Konflikte wurde über Sorge-Beziehungen und Perspektiven einer „Care City“ im Zusammenhang mit aktuellen Diskursen und Praxen einer „Scare City“, die als Mischung aus Scarcity (Mangel an Ressourcen) und Security („innere Sicherheit“/Sicherheitsdiskurs) Raum greift, diskutiert.

Diskutant_innen:

Thomas Diesenreiter, Kulturplattform OÖ, Aktivist der Bettellobby Oberösterreich

Walter Fuchs, IRKS Wien, Dissertation „Private Sicherheitsdienste und öffentlicher Raum“, aktuell „Pilotbericht Öffentliche Sicherheit in Wien“, Arbeitsschwerpunkte u. a.: die Sachwalterschaft bzw. Erwachsenenvertretung für mental eingeschränkte Menschen

Gudrun Müller, Landschaftsplanerin und Bewegungsanalytikerin, seit 10 Jahren tätig in der Gebietsbetreuung Stadterneuerung in Favoriten mit den Schwerpunkten Freiraum und Gruppenprozesse

Anna Fox, tätig im Bereich Gesundheitspolitiken, Initiative Care-Raum

Katharina Röggla, Juvivo, Sozial- und Jugendarbeiterin

Moderation:

Mara Verlič, Stadtsoziologin in Wien; in ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit Fragen der sozialen Wohnversorgung, des städtischen Leerstands, der Gentrifizierung und eines Rechts auf Stadt.

Begrüßung:
Martin Wagner, fluc

 

 

Eine Kooperationsveranstaltung von Kultur- & Kommunikationszentrum Amerlinghaus, IG Kultur Wien und mo.ë im Rahmen der Reihe „Utopia des Dazwischen“.
Konzept und Organisation: Claudia Totschnig, Fanja Haybach, Alisa Beck, Gabu Heindl