Kampfzonen

Sendereihe
Flaneur und Distel
  • Kampfzonen
    65:33
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Eine Sendung über Gladiatoren in Carnuntum, über Menschen, die sich in das Jahr 1278 hineinversetzen und die Schlacht bei Dürnkrut nachstellen, über den Kampf der Eschenbäume mit einem asiatischen Pilz und über einen Soziologieprofessor, der Duelle in der Wiener Unterwelt erforscht.

Gladiatoren waren im antiken Römischen Reich die Stars der Unterhaltungsindustrie. Sie wurden vom Publikum geliebt und von den Veranstaltern der Gladiatorenkämpfe als Investition betrachtet, die Rendite bringen sollte. Franz Humer, wissenschaftlicher Leiter des archäologischen Parks Carnuntum, wo jüngst Reste einer Gladiatorenschule entdeckt wurde, erzählt vom Alltag und vom Sterben der antiken Berufskämpfer.

In Dürnkrut fand 1278 die zweitgrößte Ritterschlacht der Geschichte statt. Günter Baumgartner und der Verein Prima Nocte schlüpfen in Rüstungen und selbstgewebtes Tuch, um wie die Menschen des Jahres 1278 das Mittelalter hautnah zu spüren.

Ein asiatischer Pilz namens Falsches Weißes Stängelbecherchen hat die Eschenbäume in ganz Europa befallen. Für viele Waldgebiete gibt es wegen der erkrankten und absterbenden Bäume bereits ein Betretungsverbot. Die hierzulande zweithäufigste Laubbaumart könnte bald für immer aus den Wäldern verschwinden. Die Erhaltungsinitiative „Esche in Not“ möchte die Eschen in letzter Sekunde retten. Der Genetiker Univ. Prof. Dr .Dr. Thomas Geburek vom Bundesforschungszentrum für Wald ist maßgeblich an der Aktion beteiligt und erzählt, wie die Eschen den Überlebenskampf gewinnen können.

Roand Girtler, Soziologieprofessor an der Universität Wien, schreibt in seinen Büchern von Säbel- und Pistolenduellen unter „Feinen Leuten“ und von Duellen mit Messern und Fäusten in der Wiener Unterwelt. Er selbst war auch schon in Duelle verwickelt. Im vierten Beitrag der Sendung erzählt er mehr davon.

Gestaltung: Daniela Lipka und Hartmut Schnedl

 

 

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