• HA - Alois Hotschnig-In Sichtweite
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Ali ste seznanjeni s tem, kaj se je dogajalo na Ljubelju za časa druge svetovne vojne in po njej? Ali veste kaj se je odvijalo v južnem in severnem koncentracijskem taborišču Ljubelj? Mogoče poznate le delček zgodbe, celoto pa sigurmo ne. Zakaj- ker ljudje ne radi govorimo o nekaterih dogodkih. Čez svojo senco je skočil Johann Kohlenprath ali Hanzi po domače. Hanzi je odraščal v hiši Brodi/Loibltal 1 in je ena redkih prič časa. Hanzi je svojo zgodbo podelil z avstrijskim pisateljem Aloisom Hotschnigom, ki je njegovo zgodbo zapisal v knjigi „In Sichtweite“. Knjiga je nedavno bila predstavljena v Musilovi hiši v Celovcu in tam se je mudila tudi novinarka Asja Boja.

Der Text „In Sichtweite“ von Alois Hotschnig ist das literarische Protokoll einer biografischen Erzählung und die lebensgeschichtliche Reflexion eines Zeitzeugens. Ausgangspunkt sind Gespräche von Alois Hotschnig mit Hanzi Kohlenprath, dem Enkel des letzten Straßenmeisters, der an der Loiblstraße im Haus „Loiblthal 1“/Brodi 1 wohnte. Hanzi K. war damals ein aufgeweckter Junge, der alles beobachtete, was in der Stube, vor dem Fenster und auf der Straße geschah: die slowenischen Partisanen, die Häftlinge vom Loibl-KZ, die SS-Wachmannschaften, die Wehrmachtssoldaten auf dem Rückzug, die Flüchtlingsmassen, die aus Angst vor dem Tito-Regime aus Jugoslawien nach Kärnten strömten. Entlang der Straße machten alle Anrainer, die damals noch zahlreicher als heute das Loibltal bewohnten, ihre je eigenen Erlebnisse und Beobachtungen – über die sie später nur ungern sprachen. Für eine „Bearbeitung“ des Gesehenen gab es danach weder Zeit noch Gelegenheit. Unsicherheit und Angst wurden hinter einer Schweigemauer verborgen. Man verließ lieber das Tal, das mit seiner Vergangenheit keine Zukunft bot. Beitragsgestaltung: Asja Boja.