Im Gespräch mit dem italienischen Liedermacher Alberto Cantone – VOR ORT 69

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VOR ORT – Ansichten, Einsichten und Aussichten
  • Alberto Cantone
    43:44
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Es kommt ja nicht jeden Tag vor, dass man zu Hause internationalen Besuch bekommt. Bei mir daheim, in Bach, in der kleinsten Gemeinde Oberösterreichs, der Gemeinde Rutzenham, war dies aber am Montag, den 29. Mai abends der Fall.

Mein Bruder Michael hatte den italienischen Liedermacher Alberto Cantone an die Universität Salzburg eingeladen, wo er einen Vortrag über die Poetik in Liedformen hielt. Danach statteten mir die beiden einen Besuch ab.

Alberto Cantone ist als Liedermacher seit Beginn der 80iger Jahre aktiv und hat bislang für mehr als 200 Songs die Texte und die Musik geschrieben. In Italien war und ist er auch in diversen lokalen Radio- und Fernsehstationen präsent, die Konzerte von ihm übertragen haben, und auch auf ORF 1 wurde schon ein Beitrag über ihn ausgestrahlt. Seine Konzerte sind vor allem für ihre spezielle Intensität und Intimität der Atmosphäre bekannt. Er bevorzugt für seine Auftritte Theater, Kulturvereine und kleine Clubs.

Cantone, der seit über 30 Jahren seine Texte selbst schreibt, komponiert und singt, hat bisher zahlreiche Platten publiziert, darunter:

“Angeli e ribelli” mit Liedern zu einem Aufruf zu gesellschaftlichem Engagement,

“C’era un sogno per cappello” mit Bezügen zu Traum und Poesie, aber auch zur Realität, etwa zur Psychiatrie.

Als letzte CD erschien  “Il Viandante”, ein Titel, welcher der Philosophie Alberto Cantones entspricht. Der Mensch ist ein Wanderer, der im Unterwegssein auf alle Dimensionen der Seele stößt und die dunklen und hellen Seite seiner Seele auslotet.

Bedeutsam ist des Weiteren Alberto Cantones Engagement für eine Sammlung von Liedern aus der italienischen Resistenza (dem Befreiungskampf gegen den Faschsimus im Zweiten Weltkrieg) mit Zeugnissen von Partisanen in Dialogen auf einer Theaterbühne, begleitet von seiner Musik, sowie sein aktueller Einsatz mit Liedern für demenzkranke Menschen.

Ich habe die Gelegenheit ihn kennen zu lernen gleich genutzt, und mit ihm ein Interview geführt, wobei dankenswerter Weise mein Bruder Michael als Dolmetscher fungierte …

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