• Putins rechte Freunde
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Seit über einem Jahrzehnt unterstützt die russische Regierung unter Wladimir Putin diverse rechts-populistische Parteien in Europa, um auf diese Weise die EU in ihrer Handlungsfähigkeit einzuschränken und geopolitisch an Einfluss zu gewinnen. Dies ist eine der zentralen Thesen des Buchs „Putins rechte Freunde. Wie Europas Populisten ihre Nationen verkaufen“ ​– geschrieben von Michel Reimon und Eva Zelechowski – erschienen 2017 im Falter Verlag.

Um über diese und weitere Thesen des Buchs zu diskutieren, war am 20. April 2017 Michel Reimon, Co-Autor und Europaabgeordneter der Grünen, zu Gast in der Oö. Landesbibliothek in Linz. Mit ihm am Podium saß Bernhard Weidinger, Rechtsextremismusexperte beim Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), dessen Forschung sich u.a. auf die Phänomene Neonazismus und Rechtsextremismus im internationalen Vergleich konzentriert.

Gemeinsam mit dem Publikum gingen sie folgenden Fragestellungen nach: Welche Interessen verfolgen die verschiedenen Akteure der ‚russisch-populistischen‘ Allianz? Mit welchen Mitteln werden rechte Parteien in Europa durch die russische Regierung unterstützt? Und auf welche Weise können populistische Parteien wiederum Einfluss auf die Handlungsfähigkeit der EU nehmen? Was hat der Linzer Gemeinderat damit zu tun? Welche ideologischen Faktoren spielen bei der Hinwendung der extremen Rechten zu Russland eine Rolle? Welche Haltungen legen die verschiedenen osteuropäischen Regierungen gegenüber Russland an den Tag? Und zu guter Letzt, als wie tragfähig sind die verschiedenen ‚populistisch-russischen Freundschaften‘ letztlich einzuschätzen ?

Hören Sie in der folgenden Stunde ausgewählte Passagen aus der Diskussion die auf diese Fragen eingehen.

Links:

Fremdmaterial in Putins rechte Freunde
Windmills by Anitek (cc-by-nc-nd)
Big nose by Anitek (cc-by-nc-nd)
Chop Stick Method by Anitek (cc-by-nc-nd)