Marxistischer Ökofeminismus

Podcast
Radio Stimme
  • rast20170502cba
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[encore] „Sag, wie hast duʼs mit der Politik?“ Frage(n) an die Psychotherapie in Österreich
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[encore] Giving Each Other Courage: Ein Streifzug durch das weite Feld politischer Musik in Indien und Pakistan
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[encore] „Dual Use“ – Überwachen und Strafen im Digitalen Zeitalter
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[encore] Strombeziehung statt Strombezug. Bewusstseinsbildung in der Klimakrise
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Resilienz in der Klimakrise
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Verschwörungsmythen und antisemitische Erzählungen
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Awesome HipHop Humans. Queer*Fem*Rap im deutschsprachigen Raum
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Everyday Exploitation. Aktuelle Beiträge zu Ausbeutung und Widerstand
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Rude Girls dürfen das
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Im Gespräch über das Queer Museum Vienna und EU-Migrationspolitik

Bei der 2. marxistisch-feministischen Konferenz im Herbst 2016 in Wien hielt die australische Soziologin Ariel Salleh einen Vortrag zu marxistischem Ökofeminismus, den wir in dieser Sendung kommentieren und kontextualisieren möchten. Ziel ihres politischen Projektes ist es, die Rolle von Frauen und Mädchen in ökologischen und wirtschaftlichen Fragen auf mehreren Ebenen zu untersuchen und Potentiale für Widerstand und Veränderungen zu identifizieren. Salleh analysiert Geschlecht einerseits mit Karl Marx auf der Ebene der Arbeit und der Subsistenz, anderseits auf der Ebene politischer Kämpfe und feministischer Mobilisierungen in der Ökologiebewegung. Arbeiter_innen, Frauen und Mädchen, Indigene und Bäuerinnen und Bauern möchte Salleh in ihrem „embodied materialism“ im Raum zwischen Arbeit und Natur ins Blickfeld rücken. Diese theoretische Besprechung wird durch einen bearbeiteten Retweet der Sendung „Globale Dialoge – Feminismus und Agro-Ökologie in den ländlichen Gebieten in Nicaragua“ zur Arbeit einer feministischen Kleinbäuerinnen-Initiative ergänzt.

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