• 2017_04_08_romane_thana_01_sprache_und_identitaet
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Sprache und Identität – Manuela Rathmayer und Anna Nothdurfter

Die akustische Reise beginnt bei der Sprache der Roma und Sinti – dem Romanes.  Anna Nothdurfter und Manuela Rathmayer gehen den Fragen nach: Wie wichtig ist die Sprache für eine Gesellschaft? Stiftet Sprache Identität? Was hat Sprache mit dem kollektiven Gedächtnis einer Gemeinschaft zu tun und was kann getan werden, wenn eine Sprache aus dem Alltag einer Gruppe zu verschwinden droht?

Mit O-Tönen von:
Christiane Fennesz-Juhasz
Josef Schmidt
Martin Horvath
Mozes F. Heinschink

Mit Zitaten, gelesen von René Foidl, aus:
Assmann, Aleida (2002): Gedächtnis als Leitbegriff der Kulturwissenschaft. In: Musner/ Wunberg (Hrsg.): Kulturwissenschaften. Forschung- Praxis- Positionen. Wiener Universitätsverlag. Wien. S. 27- 45.

Assmann, Aleida (2006): Einführung in die Kulturwissenschaften. Grundbegriffe, Themen, Fragestellungen. Erich Schmidt Verlag. Berlin.

Fennesz- Juhasz, Christiane/ Halwachs, Dieter W./ Heinschink, Mozes F. (1996): Sprache und Musik der österreichischen Roma und Sinti. In: Grazer Linguistische Studien. Nr. 96. Herbst 1996. S. 61- 110.

Fennesz- Juhasz, Christiane (2015): Ein virtueller Romano Than. Die Sammlung Heinschink. In. Härle, Andrea et al (Hrsg.): Romane Thana. Ausstellungskatalog. Czenin Verlag. Wien. S. 138- 143.

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Romane Thana – Orte der Roma.
Eine vierteilige Sendereihe, entstanden im Rahmen der interdisziplinären Lehrveranstaltung Inerter/ Transkulturelle Analysen – Eine Exkursion zu den Orten der Roma des Instituts Sprachen und Literaturen im Bereich vergleichende Literaturwissenschaft und dem Institut Europäischen Ethnologie an der Universität Innsbruck.

Teil 1: Sprache und Identität – Manuela Rathmayer und Anna Nothdurfter
Teil 2: Vereine der Roma – Michelle Orth
Teil 3: Trauma und Traum – Lena Vogler
Teil 4: Musik der Roma – Asia Rubbo
gesamte Sendung: Romane Thana – Orte der Roma

Die Sendung beschäftigt sich mit Orten der Roma und Sinti, auf Romanes: Romane Thana. Romanes ist die Bezeichnung der Sprache der Sinti und Roma. Der Name der Sendung bezieht sich auf eine gleichnamige Ausstellung. Die Ausstellung wurde 2015 im Wien Museum erstmalig gezeigt und befasst sich mit der Lebenssituation der Roma und Sinti in Österreich, in einem geschichtlichen Verlauf. Initiiert wurde die Ausstellung vom Verein Romano Centro in Kooperation mit dem Wien Museum, der Initiative Minderheiten, dem Landesmuseum Burgenland und kultur burgenland. Rund um diese Ausstellung wurde im Zuge einer interdisziplinären Lehrveranstaltung des Instituts Sprachen und Literaturen im Bereich vergleichende Literaturwissenschaft und dem Institut Europäischen Ethnologie an der Universität Innsbruck eine Exkursion von Frau Beate Eder-Jordan nach Wien und ins Burgenland organisiert. Die Lehrveranstaltung trug den Titel: Inerter/ Transkulturelle Analysen – Eine Exkursion zu den Orten der Roma.

Aus den Erlebnissen und Erfahrungen, die wir in der fünftägigen Exkursion im vergangenen Oktober sammeln konnten, entstand diese Sendung. Für jeden Beitrag setzten sich die Studierenden mit einem von ihnen besuchten Ort auseinander. So wird versucht, anhand der besuchten Romane Thana, über die Geschichte und Lebenswirklichkeit der Roma und Sinti in Österreich zu berichten.