• planetarium
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Tagtäglich tauchen im Internet Falschmeldungen oder manipulierte Fotos auf. Sie verteilen sich wie Streubomben – erzeugen Aggressionen und Wut. Das Klima in sozialen Netzwerken und Foren ist rau, die Emotionen groß. Beschimpfungen, Hasspostings und Shitstorms stehen an der Tagesordnung. Die Tragweite des Phänomens „Hass im Netz“ zwingt mittlerweile auch die Politik zum Handeln. So verkündete Justizminister Wolfgang Brandstätter Anfang des Jahres fünf neue Staatsanwälte eigens für Fälle von Hass im Netz einzusetzen. Staatssekretärin Muna Duzdar kündigte die Einrichtung einer öffentlichen Melde- und Beratungsstelle noch im ersten Halbjahr dieses Jahres an.

Mit der Debattenkultur im Netz beschäftigt sich seit längerer Zeit die Medienjournalistin Ingrid Brodnig. Sie war bis Anfang des Jahres für das Nachrichtenmagazin Profil tätig und ist Expertin für die digitale Welt. In ihrem im Vorjahr erschienen Buch „Hass im Netz:  Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“ geht sie mitunter folgenden Fragen auf den Grund: „Warum gibt es eigentlich so viel Wut im Internet, warum sind Hass und Zorn derart erfolgreiche Emotionen im Netz und vor allem, wie kann man sich vor ihnen schützen?

Hören sie in der folgenden Stunde von planetarium Auszüge aus dem Vortrag von Ingrid Brodnig, den sie am 3. Februar 2017 auf Einladung der Grünen Bildungswerkstatt OÖ in Attnang Puchheim hielt.

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Fremdmaterial in planetarium
Ballerine by Löhstana_David (cc-by-nc-nd)