JAKI LIEBEZEIT (CAN) RIP

Sendereihe
Kraft & Hell
  • ORANGE 94.0 Logging 2017-01-29 23:00
    120:00
audio
Von Küsten, Füchsen, Schafen & Schäfern
audio
Bunter Soundtrack zum grauen Lockdown
audio
BOWIE’S THE SOUL TOUR 1974 REDISCOVERED
audio
Seven Holy Mountains - Bill Laswell
audio
UNPOLISHED RAW RADIO LIVE CUTS
audio
REMEMBERING PERFECT GIGS
audio
BENEATH RISING SEAS
audio
LIVE AGAIN WITH LIFE SAVING SONGS
audio
THE RETURN OF D'ANGELO
audio
IF THERE´S A CURE FOR THIS.....

ZWEI STUNDEN PURER CAN & JAKI LIEBEZEIT GENUSS

Oh yes, he could.

Jaki Liebezeit, der uns vor wenigen Tagen verlassen hat, war ein Genie und Epoche-machender Schlagzeuger, der va. mit seinen Kollegen von CAN, aber auch in vielen wilden und interessanten und bis heute monstergroovigen Kollaborationen danach Maßstäbe setzte.

In endlosen Jamsessions kreierte er mit seinen Bandkollegen aus ewiger Repetition einen Drum-Groove, der unverkennbar schwebt: „Du musst monoton spielen“ sagte er selbst „also immer wieder das gleiche, den gleichen rhythmischen Zyklus wiederholen, wiederholen, wiederholen. Dann entsteht Groove.“

Das war für Can auch deshalb möglich, weil die Band, unterstützt von einem Gönner in ihrem eigenen Studio, ohne Kostendruck zur Finanzierung der Studiozeit ohne Limits machen und schaffen und feilen und basteln und mischen konnte, was und wie sie wollte. Liebezeit war mit seinem selbstgebastelten Drumset ohne Pedalen Rückgrat der Funkmeister, mit Holger Czukay und Michael Karoli und Irmin Schmidt als Can die Furchtlosigkeit im Geiste auch des Funk auf der anderen Seite des Atlantik, die Herren verbanden unwiderstehlich Stockhausen mit James Brown. Outer space Sound heaven. So wollen wir uns an ihn und die von ihm hinterlassene Musik erinnern.

It does not get much better than that.

Schreibe einen Kommentar