1. Ausgabe von X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
  • X_XY_Ausgabe 1
    59:27
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GRACE JONES - happy birthday!

1. Ausgabe von X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!
Das feministische Magazin mit queerem Biss

Auch in der freien Medienlandschaft „RADIO“ sind queer_feministische Themen unterrepräsentiert. Wie schon SPACEfemFM-Frauenradio 16 Jahre lang diesen Leerraum besetzte, hat auch „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ das Ziel, in die Fußstapfen der engagierten Frauengruppe zu treten!

Die neue Frauenredaktion „X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!“ rückt 2x im Monat (je für eine Stunde) den Queer_Feminismus in den Mittelpunkt und trägt dadurch zu mehr Selbstverständnis bei.“

Die Redakteurinnen Helga Schager und Michaela Schoissengeier stellen – Live im Studio – die NEUE Frauen*Redaktion vor !

Zu Gast: Claudia Köttner

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X_XY (Un)gelöst und (Un)erhört!

Das feministische Magazin mit queerem Biss

X_XY steht als Synonym für Varianz. Wir sprechen von Geschlechtsidentitäten, die der Biologie nicht entsprechen müssen. Geschlecht bewegt sich auf einem Kontinuum, das heißt, wir wagen den Versuch, uns von binären Geschlechternormen zu lösen und streben nach Erlösung!

Gelöst ist noch lange nicht alles, ungelöst ist vieles und manches braucht keine Lösung sondern Respekt und Akzeptanz. Wir finden das (un)erhört! und bringen das zu Gehör!

Wenn sich herausstellt, dass die Grundprämisse feministischer Politik nicht mehr in einem stabilen Begriff der Geschlechtsidentität liegt, dann ist vielleicht eine neue Form feministischer Politik zu wünschen, die den Verdinglichungen von Geschlechtsidentität und Identität entgegentritt: eine Politik, die veränderlichen Konstruktionen von Identität als methodische und normative Voraussetzung begreift, wenn nicht gar als politisches Ziel anstrebt.“ (Butler, Judith, 1991)

Ohne unsere feministischen Grundhaltungen verlassen zu wollen, denken wir, es ist an der Zeit, einen erweiterten Blick auf Geschlecht und Identitäten, auf Auswirkungen der sich rasant verändernden politischen Landschaft aus „feministischer Sicht“ zu werfen und diese in unsere praktische und theoretische Radioarbeit zu integrieren und zu aktualisieren.

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