Norwegen trifft Österreich – Der Komponist Oddvar Lönner

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  • 22 Oddvar Loenner
    57:01
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22. Sendung (Erstausstrahlung: 28. 12. 2016 bei ORANGE 94.0)

Norwegen trifft Österreich – Der Komponist Oddvar Lönner

Gast ist in dieser Sendung ist der norwegische  Komponist Oddvar Lönner, der in Graz studiert hat, seit Jahrzehnten mit Österreich sehr verbunden ist, und zahlreiche musikalische Projekte bei uns umgesetzt hat. In der Sendung erzählt er über seine musikalischen Wurzeln, was ihn so sehr mit Österreich verbindet, und dass er Schubert immer ganz besonders verehrt hat. Er spricht auch über die Qualität der Musikausbildung in Österreich im Vergleich zu Norwegen, und meint angesprochen auf das renommierte Oslo Jazzfestival, dass so etwas eine kommerzielle Frage ist, und nicht bedeutet, dass die Kultur an sich auf diesem Sektor in Norwegen größer wäre. Oddvar Lönner hat auch Libretti und Gedichte geschrieben und sogar 3 Romane. Er hat auch Religionsphilosophie in Graz studiert und Schamanismus bei den Indianern in USA. Spiritualität ist für ihn wichtig, wobei er der Meinung ist, dass das unabhängig vom Beruf ist, obwohl er schon an eine Magie der Töne glaubt. Ein ganz besonderes Werk von Oddvar Lönner ist „Stabat Mater“, welches er im Gedenken an die Opfer des Terroranschlages auf der Ferieninsel Utøya, bei dem 2011 über 70 Jugendliche ermordet wurden, geschrieben hat. Bei diesem Anschlag ist auch die beste Freundin seiner Tochter ums Leben gekommen. Das Leid und das Weinen der Mutter hat er in der Vertonung des mittelalterlichen Gedichts „Stabat Mater“ verarbeitet. Das Werk wurde am 1. Dezember 2012 in Österreich, in Wiener Neustadt, uraufgeführt.

Musikbeispiele:

Veroniqué Teruel, Prélude, Klaviersonate Nr. 1 (Oddvar Lönner), Magao Records 2015

Veroniqué Teruel, Quasi finale: Scherzo vivace, Klaviersonate Nr. 1 (Oddvar Lönner), Magao Records 2015

Veroniqué Teruel und Marc Teruel, Adagio, Klaviersonate Nr. 2 mit Kontrabassbegleitung im 1. und 3. Satz (Oddvar Lönner), Magao Records 2015

Veroniqué Teruel, Preludio: Allegro assai quasi presto, Klaviersonate Nr. 2 mit Kontrabassbegleitung im 1. und 3. Satz (Oddvar Lönner), Magao Records 2015

Orchesterakademie der Josef Matthias Hauer Musikschule Wiener Neustadt – Dirigent: Michael Salamon, Irene Wallner – Mezzosopran, Wolfgang Bankl – Bass, Josef Matthias Hauer Chor – Einstudierung: Emanuel Schmelzer-Ziringer, Stabat Mater („Für eine trauernde Mutter“) (Oddvar Lönner), Magao Records 2013

Gestaltung, Am Mikrofon, Tontechnik & Produktion: Gernot Friedbacher

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