• 2016-12-11 Chris Lohner in Vordergründig-Hintergründig
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Peter Pohn hat ein vordergründig-hintergründiges Porträt über die ORF-Legende, Entertainerin, Autorin und Stimme der ÖBB, Chris Lohner, gestaltet. Seit rund 20 Jahren schreibt die ehemalige Fernsehansagerin Erfolgsbücher und bringt diese auch als Kabarettprogramme auf die Bühne. Schauspiel und Schreiben sind seit langem wichtige Bestandteile ihres Lebens. 1997 gelingt Lohner mit ihrem Buch „Keiner liebt mich so wie ich“ ein Bestseller. Darin verrät sie Strategien, das Leben zu meistern und mit Sinn zu erfüllen. „Man muss sich mit sich selber beschäftigen, um zu lernen was man kann“, ist die Künstlerin überzeugt.

In dieser Sendung spricht Chris Lohner über Ihre Kindheit, gibt Einblick in ihre Jahre als Model und Fernsehansagerin. Wir lernen aber auch die soziale Ader der Entertainerin kennen. Die Wienerin nutzt ihre Popularität, um Minderheiten der Gesellschaft zu unterstützen.

Chris Lohner zählt zu den populärsten Künstlern Österreichs. Dennoch gehören Zähneklappern und Bachblüten zu jeder ihrer Premiere. In ihrem aktuellen Programm „Wollust“ thematisiert Chris Lohner die Verstrickungen des Lebens. Mit Humor können „komplizierte Themen und Zusammenhänge“ besser vermittelt werden, davon ist die Entertainerin überzeugt. In „Wollust“ beschreibt sie den aktuellen Hype rund ums Stricken: Es gibt Strickclubs, Strickcafés, Strickbücher, ja sogar Stricklieder. Stricken fördert also das Zusammensein, aber vor allem die Kommunikation.

Die Kabarettistin konfrontiert ihr Publikum mit allgemeinen Themen des Alltags, die sie lustig verpackt. Mitunter steckt darin aber ein ernster Kern. Die Kabarettistin möchte Menschen neben dem Lachen vor allem zum Nachdenken anregen.