• P J Harvey - Long Snake Moan
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„Alles Vorbands für die Harvey“ titelt der Falter in seiner 28ten Ausgabe 2016 und ja, da kann ich ihn nur Recht geben!

Erstmalig wurde das Harvest of Art vom Festivalgelände Wiesen weg an zwei verschiedenen Orten verlagert. Der 1. Tage wurde in der riesigen und nicht oft bespielten ehemaligen Rinderversteigerungshalle St. Marx in Wien bestritten und einen Tag später in der Burg Clam in Oberösterreich.

Das line up war an beiden Tagen das selbe, nur ein wesentlicher act blieb St. Marx und den dort Anwesenden vorbehalten: PJ Harvey mitsamt ihrer 9 köpfigen Band.

Sophie Hunger, Element of crime, Glen Hansard, Mat Corby und Lola Mash gaben ihr bestes, doch dann wird alles egal, denn dann kommt PJ Harvey.

In ihrer bisher fast 25 Jahre andauernden Karriere hat die britische Musikerin 9 Alben inklusive ewiger Song-Meilensteine wie „down by the water“ oder „this ist love“ veröffentlicht und diesmal hat sie ihr jüngstes Werk, den gesellschaftskritischen longplayer „the hope six demolation projekt“ mitgebracht.

In ihrem 1. Österreich-Konzert seit 15 Jahren lässt sie keinen Zweifel an der Unantastbarkeit ihrer Stellung als Königin des Rockbusiness, sowohl live als auch auf Platte.

Sie ist politisch anklagend, prophetisch und ernst, gleichzeitig wild, energiegeladen und bringt auch leise, sphärische Klänge.

Das Konzert fand am 8. Juli 2016 statt

Ihre neue CD (2015) „The Hope Six Demolation Project“

Sendungsgestaltung: Michaela Schoissengeier