• 09092016_Wochenrückblick
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Der Wochenrückblick auf die Sendungen des Infomagazins FROzine wird am 09.September 2016 präsentiert von David Haunschmidt.

cc-Musik: Fidelle.

MO, 05. September

Die FROzine am Montag, dem 05. September hat sich stark dem Thema Widerstand von unten gewidmet. Vom Radio Berlin wurde ein Interview mit Franziska Kuschel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam, übernommen.

In ihrem Buch ,,Schwarzhörer, Schwarzseher, Heimliche Leser. Die DDR und die Westmedien“ hat sie herausgearbeitet, wie Medeinkonsum in der DDR betrieben wurde und wie von Seiten des Staates versucht wurde, diesen zu unterbinden. Weiters führte sie im Interview an, wie schwer die Situation für freie Radios war. Versuche Konsumenten zu Produzenten zu machen von Stasi überwacht und unterbundnen wurde.

Darum, für das Recht auf Kommunikation einzutreten, ging es auch einem zweiten Beitrag zum Medienrecht in Argentinien, der von Radio Onda in Berlin übernommen wurde. Bereits kurz nach seinem Amtsantritt Ende vergangenen Jahres erklärte der rechtskonservative Präsident Mauricio Macri wesentliche Teile eines fortschrittlichen Gesetzes per Dekret für ungültig.

Ungeachtet dessen machen Medienaktivistinnen und -aktivisten weiterhin freies, selbstbestimmtes Radio.

Link zur Sendung: https://cba.fro.at/323297

DI, 06. September

In der Forzine am Di war die 2. HelferInnen-Konferenz Thema. Diese findet am 10. September in der PostCity statt, nämlich genau an jenem Ort, wo genau vor einem Jahr die ersten Flüchtlinge in der Postcity ankamen. In halte der Konferenzblocks sind vormirttags unter anderem neue Form von Integration und Zusammenarbeit, Inklusion von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und Hass im Netz. Am Nachmittag sollen dann Workshop zu Sprache, Arbeit, Wohnen, angeboten – Inhalte die im Vorfeld über eine große Umfrage von und mit Freiwilligen zusammengestellt worden war.

Sandra Hochholzer hat zum Thema unter anderem Herrn Paul Reinthaler vom Österreichischen Roten Kreuz vors Mikrofon gebeten. Er war wesentlich für die Organisation der Unterbringungsaktion in der PostCity verantwortlich war und zog für FRO noch einmal Resúme über die Situation vor einem Jahr. Zur zweiten HelferInnenkonferenz anmelden können sich Interessierte entweder telefonisch unter 0732 770993 oder online auf zusammenhelfen.ooe.gv.at

Außerdem in der FROzine am Dienstag: Ein Beitrag über das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum ULF, in dem Leiterin Nicole Sonnleitner mit Erika Preisl vom freien Radio Salzkammergut im Gespräch war. Weitere Informationen zum ULF gibt’s auf www.ulf-ooe.at

Link zur Sendung: https://cba.fro.at/323347

MI, 07.September

Wie geht die nächste Generation der ÖVP Politiker*innen mit Wirtschaftspolitik umgehen möchte und wie sie sich mit dem parteiinternen Programm zu immerwährendem Wachstum und zum Wirtschaftsstandort OÖ postionieren will, war das erste Thema in der Fozine am Mittwoch.

Danach ging es weiter, mit einem Beitrag, der vom Freien Radio Salzkammergut übernommen wurde: Ein Interview mit dem Politikwissenschafter Anton Pelinka, in dem es über das Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft geht.

Link zur Sendung: https://cba.fro.at/323398

DO, 08. September

An ausgewählten Tagen zwischen 12. – 26. September findet im Wissensturm Linz eine Reihe von Vorträgen unter dem Titel ,,Flüchtlingskrise = Krise der Gesellschaft?“ statt. Sarah Kotopulos, Leiterin der Menschenrechtsorganisaton SOS Menschenrechte, hat die Veranstaltungstreihe organisiert. Im Studiogespräch sprach sie über deren Inhalte und Themen der Reihe. Kernthema ist, wie es in einem Jahr von der Kultur der Menschlichkeit, die in den Meiden großgehalten wurde , mittlerweile zu einem sehr unwürdigen Spiel zulasten von Menschen in Not gekommen ist, unter anderem durch das Instrument Sprache, fremdenfeindliche Berichte und politische Panikmache.

Link zur Sendung: https://cba.fro.at/323488