• Hiroshimagedenktag, Lobauwanderung, TTIP Demo
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1) Eine Veranstaltung der Wiener Friedensbewegung

Die Hiroshima-Veranstaltung am Hiroshima-Tag (Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hiroshima) fand am Samstag, dem 6. August 2016 um 18:00 Uhr auf dem Wiener Stephansplatz statt und wurde um ca. 20:30 Uhr mit einem Laternenmarsch vom Stephansplatz zum Teich vor der Karlskirche abgeschlossen. Im Rahmen der Aktion wurden wieder Grußadressen von prominenten Persönlichkeiten veröffentlicht. VertreterInnen von Friedensgruppen informierten zum Thema Atomwaffen. Ernst Toman (Friedensinitiative 22) sang Friedenslieder. Diese Aktion der Wiener Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe Wien zum 70. Jahrestag des Atombombenabwurfes wurde wieder von vielen Friedensgruppen wie z. B. dem Internationalen Versöhnungsbund, OMEGA – IPPNW und ICAN unterstützt.
2) Terminankündigung:

„Von Lobau-Indianern, Wilderern und UmweltschützerInnen!“

Die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ lädt ein: Kulturhistorischer Spaziergang durch die Lobau!

Geschichte und G’schicht’ln“: Der Lokalhistoriker und Lobauliebhaber Robert Eichert wird uns bei einem kulturhistorischen Streifzug durch die Lobau von Wilderern, Lobau-Indianern, illegalen Siedlern, dem „Zauberer von der Dechantlacke“ und noch viel mehr erzählen. Der Auendschungel diente Verfolgten, Unerwünschten und Aussteigern immer wieder als Rückzugsgebiet. Natürlich bot auch so manch „wunderliebes Platzerl drunt‘ in der Lobau“ genügend Raum für Lust und Laster.

Ausgehend vom Restaurant Roter Hiasl spazieren wir vorbei am Nationalparkhaus über Biberhaufen, Dechantlacke und Fasangarten zur Panozzalacke. Hier, beim Hauptquartier des blutigen Napoleonkrieges von 1809, war in den 1970er-Jahren ein Autobahnknoten geplant. Der Pionier der LobauschützerInnen, Lobaumuseumsgründer Anton Klein, kämpfte auch gegen diesen geplanten Anschlag auf die Natur. Wussten Sie, dass es bereits vor 123 Jahren Vorläuferprojekte einer Lobauautobahn gab? Erfahren Sie auch davon, sowie noch einiges über die Umweltgeschichte der Lobau.

Dann spazieren wir weiter zum ZwangsarbeiterInnen-Mahnmal. Kriegsgefangene und ungarische Juden/Jüdinnen mussten hier im Tanklager sowie in der Landwirtschaft während der Nazi-Diktatur Zwangsarbeit verrichten. Von dort aus gehen wir auf verschlungenen Pfaden zum Nationalparkhaus zurück. Hier können sich dann alle, die noch mehr über die Natur der Lobau wissen wollen, informieren.

 Datum: Sonntag, 18. September 2016, 14.00 bis ca. 17.00 Uhr – kostenlos, entfällt bei starkem Regen

Treffpunkt: Gegenüber Restaurant Roter Hiasl (Biberhaufenweg 228), 1220 Wien

Anreise: U1, U2, anschl. Bus 92B oder 93A

 

3) Demoaufruf gegen TTIP und CETA für 17.Sept 2016 in Wien, Graz, Salzburg und Linz

Anläßlich des Global Day of Action gegen TTIP und CETA rufen VertreterInnen von Greenpeace, Global 2000, Fairtrade, Via Campesina, FIAN, der ÖBV und der Initiative Bauern und BäuerInnen gegen TTIP in je einem kurzen Sager zur Teilnahme an der Demonstration gegen die drohenden Freihandelsabkommen auf. (incl. Ort und Zeitangabe)

Infos:

http://ttip.greenpeace.at/

Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/134920500269048/

Am 17. September tragen wir den Protest gegen CETA und TTIP auf die Straße! Mit einer Großdemo in Wien werden wir in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ein klares Zeichen an die Bundesregierung senden: Stoppen Sie die Handelsabkommen CETA und TTIP!

CETA steht unmittelbar vor der Abstimmung: Am 22. und 23. September treffen sich in Bratislava die EU-HandelsministerInnen und wollen dort den Beschluss zur Unterzeichnung von CETA-Vertrag unterzeichnen. Die österreichische Regierung hat es in der Hand dort mit einem Nein das Handelsabkommen zu Fall zu bringen.

Gemeinsam können wir diese Demo zu einer der größten der letzten Jahre machen! Der 17. September könnte als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem das Handelsabkommen von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern verhindert wurde. Denn in sieben deutschen Städten werden gleichzeitig ebenfalls Hunderttausende mit uns auf die Straße gehen.

Doch nicht nur in Wien, sondern auch in Salzburg, Linz und Graz gehen wir an diesem Tag auf die Straße. Gemeinsam werden wir nicht zu überhören und übersehen sein: Österreich sagt Nein zu CETA und TTIP!

Die Facebook-Events der Demos in Salzburg, Linz und der Kundgebung in Graz findest du hier:

Salzburg: https://www.facebook.com/events/1744872819106467
Linz: https://www.facebook.com/events/1760179227531205
Graz: https://www.facebook.com/events/217176178683762

Darum gehen wir auf die Straße:
CETA ist die Vorlage für TTIP und genauso gefährlich. Im Gegensatz zu TTIP ist der CETA-Vertrag bereits fertig ausverhandelt und steht unmittelbar vor der Abstimmung. CETA enthält alles, was uns mit TTIP droht:

– CETA enthält Sonderklagerechte für Konzerne
– CETA gefährdet die heimische Landwirtschaft
– CETA bedroht Umwelt-, Sozial- und Lebensmittelstandards
– CETA gefährdet öffentliche Dienstleistungen
– CETA hebelt die Demokratie aus
– CETA gefährdet ArbeitnehmerInnenrechte

Diese Abkommen dienen den Interessen von Konzernen in der EU, in Kanada und den USA. Sie arbeiten Hand in Hand daran, die neoliberale Globalisierung auszuweiten und zu vertiefen. Das geht auf Kosten von Menschen, Natur und Umwelt auf beiden Seiten des Atlantiks. Die EU-Kommission und die Regierungen in der EU, in Kanada und den USA versuchen gemeinsam, CETA und TTIP auf undemokratische Art und Weise durchzusetzen.

Wir lehnen es ab, CETA und TTIP als Angriff aus Kanada oder den USA darzustellen. Auf beiden Seiten des Atlantiks gilt das gleiche: Konzerne wollen diese Abkommen, die kritische Bevölkerung nicht. Wir kämpfen gemeinsam mit sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und NGOs in der EU, in Kanada und den USA gegen CETA und TTIP. Wir lehnen jede Art von Rassismus und Menschenfeindlichkeit ab und treten für eine andere Handelspolitik ein, die auf Solidarität, Demokratie und dem Respekt vor Natur, Umwelt und Menschenrechten fußt.

Die Kampagne TTIP STOPPEN! wird getragen von einem breiten Bündnis aus NGOs, kirchlichen- und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Mehr Infos findest du auch unter www.ttip-stoppen.at
Anreise: U1, U2, anschl. Bus 92B oder 93A

 

Unsere Signation ist unter CC-Lizenz folgendem Titel entnommen:as dem Album „Kogani“ der Formation Suerte
zenz folgendem Titel entnommen:
• „Coolman“

Der Sänger der bei der Hiroshima Kundgebung gesungen hat, Ernst Toman will ausdrücklich das seine Lieder kostenlos weiterverbreitet und zum Download zur Verfügung gestellt werden. Je mehr desto lieber!