• Marc Speer von bordermonitoring.eu zur Lage in Ungarn
    17:46
  • MP3, 224 kbps
  • 28.49 MB · Datei entsperren
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

Der gemeinnützige Verein bordermonitoring.eu veröffentlicht auf seiner Website Recherchen  und Berichte von den EU-Außengrenzen, setzt sich mit dem EU-Grenzregime und Migration auseinander, und unterstützt Flüchtende auch konkret. Immer wieder stellt er Newsticker, beispielsweise im Jahr 2015 aus Idomeni zur Verfügung. Gemeinsam mit Pro Asyl hat bordermonitoring.eu Anfang Juli den Bericht  „Gänzlich unerwünscht.Entrechtung, Kriminalisierung und Inhaftierung von Flüchtlingen in Ungarn“ herausgegeben.

Darin werden zunächst die Entwicklungen von Beginn des Jahres 2015 bis zum Frühjahr 2016 nachgezeichnet. Außerdem geht der Bericht auf die beiden Gesetzespakete eingegangen, die im Sommer 2015 verabschiedet wurden und das individuelle Asylrecht in Ungarn faktisch abgeschafft haben – insbesondere durch die Erklärung Serbiens zum „sicheren Drittstaat“. Der dritte Teil geht auf die Inhaftierung von Asylsuchenden ein.Im letzten Teil des Berichts wird der staatliche Umgang mit Dublin-Rückkehrer*innen, sowie mit zurückgeschobenen Personen mit Schutzstatus, beleuchtet. Dazu Marc Speer von bordermonitoring.eu im Interview mit Christiane Löper.

Der Bericht steht zum freien download auf der Seite http://bordermonitoring.eu/berichte/2016-ungarn/ zur Verfügung.