• Rudi Anschober zur Kuerzung der Mindestsicherung 09062016
    10:09
  • MP3, 192 kbps
  • 13.95 MB · Datei entsperren
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

Wer kann von 520,- Euro sein gesamtes Leben bezahlen? Angefangen von Miete, Nahrungsmitteln angefangen bis hin zu Kosten für Verkehrsmittel ohne Anspruch auf Vergünstigungen?
Die Kürzung der Mindestsicherung von asylberechtigten Menschen – derzeit das Politikum in Oberösterreich schlechthin. Die von ÖVP und FPÖ vorangetriebenen Kürzung wird nicht nur für Oberösterreich verheerende Folgen haben, die Auswirkungen werden in ganz Österreich zu spüren sein, von der Signalwirkung ganz zu schweigen. Am 9. Juni lud Landesrat für Integration, Rudi Anschober (Grünen OÖ) zu einer Pressekonferenz dazu ein. Dabei präsentierte er zentrale Argumente gegen den geplanten Kahlschlag aus Sicht der Integrationsarbeit und Integrationspolitik: Angefangen bei der bereits erwähnten Verschärfung akuter Armut, der Verdrängung von Asylberechtigten nach Wien und der erschwerte Berufsanerkennungen bricht der Kahlschlag auch die bestehenden Vereinbarungen des Bundes mit den Ländern und wird noch dazu als rechtswidrig eingestuft. Und: beide davon in der Umsetzung betroffenen Ressorts – das Ressort für Integration sowie das Ressort für Soziales – sind massiv dagegen, da ihnen die negativen Konsequenzen bewusst sind. Ausschnitte aus der Pressekonferenz gestaltet von Christiane Löper.

Diese Sendereihe im OnDemand Player durchhören
FROzine Zu hören auf Radio FRO 105,0
Produziert am:
10. Juni 2016
Veröffentlicht am:
10. Juni 2016
Thema:
Gesellschaft
Sprachen:
Tags:
, , , , ,
RedakteurInnen:
Christiane Löper, Pamela Neuwirth
Zum Userprofil
avatar
Christiane Löper
c.loeper (at) gmx.at
Linz