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Wie umgehen mit sich anbahnenden psychischen Krankheiten? Prävention, meint Pro Mente OÖ und startet deshalb nun das Pilotprojekt „proFIT“.

Viele Menschen leiden an psychischen Belastungen

Diese äußern sich z.B. in Stress, Schlaf- sowie Konzentraionsproblemen, innerer Unruhe, Ängsten und allgemeiner emotionaler Erschöpfung.

Zudem ist ein Ausfallen oder eine längere Abwesenheit von zu Hause oder vom Beruf für viele Freiberufler, Führungskräfte oder Alleinerziehende nicht vorstellbar. Für diese Menschen gab es bisher keine Alternative zu einer stationären oder ambulanten Reha. Dem will pro mente OÖ, also die „Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit“ mit dem Pilotprojekt proFIT – Berufsbegleitendes Programm für psychische Gesundheit in Kooperation mit der Herzschule Linz nun Abhilfe leisten.

Sarah Praschak war bei der Pressekonferenz, innerhalb derer das Programm näher vorgestellt wurde, vor Ort.

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Gedenk- und Befreiungsfeier in Mauthausen

Die Überlebenden des KZ-Mauthausen und der Nebenlager wurden Anfang Mai 1945 von US-Truppen befreit. Seit 1947 finden anlässlich des Jahrestages der Befreiung auf dem Gelände des ehemaligen KZ Mauthausen Kundgebungen statt, an denen Delegationen aus vielen europäischen Staaten teilnehmen. Es ist dies ein Anlass zum Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors und eine Kundgebung gegen jede Art von Intoleranz und Diktatur, gegen Fremdenhass und Antisemitismus, eine Gedenkstunde der Solidarität mit den Opfern von gestern und heute.

Das MKÖ organisiert gemeinsam mit weiteren Organisationen die gesamten Gedenkfeiern anlässlich der Wiederkehr der Befreiung des KZ-Mauthausen und seiner 49 Nebenlager. Diese Feiern werden in einer Vielzahl von Orten ehemaliger Nebenlager veranstaltet und finden ihren Höhepunkt in der Internationalen Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Jährlich nehmen daran zwischen 10.000 und 15.000 Menschen aus ganz Europa teil. Damit ist die Gedenkfeier in Mauthausen die größte in ganz Europa.

Die Befreiungsfeiern sind seit 2006 einem jährlichen Schwerpunktthema gewidmet, heuer lautet dieses „Internationale Solidarität“ – ein rares Gut in Zeiten wie diesen.

Umso wichtiger, die Opfer von damals und auch die Menschen, die diese Gedenkfeiern organisieren, zu Wort kommen zu lassen. Sandra Hocholzer hat aus diesem Grund für uns mit Willi Mernyi, dem Vorsitzenden des Mauthausen Komitees Österreich, telefoniert.

Internationaler Tag der Pressefreiheit

Mit dem Internationalen Tag der Pressefreiheit wird seit 1994 jährlich am 3. Mai auf Verletzungen der Pressefreiheit sowie auf die grundlegende Bedeutung freier Berichterstattung für die Existenz von Demokratien aufmerksam gemacht. Mehr dazu ist in einem Gespräch mit Christoph Dreyer (seit Januar 2013 Pressereferent von Reporter ohne Grenzen), welches wir von unseren Kolleg*innen bei Radio Dreyeckland in Freiburg übernommen haben.

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.

CC-Musik in der Sendung: Tab, Tambor (zu finden auf jamendo.com)