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In sogenannten Gentrifizierungsprozessen sind es oft Kreative, die sich in eher benachteiligten Stadtteilen niederlassen und diese durch ihre Aktivitäten mit der Zeit aufwerten. Selbstverwaltete Räume, die dem freien Austausch von Kunst und Kultur und der autonomen Szene dienen, geraten dabei nicht selten durch private Investoren unter Druck, die ihnen die Raumnutzung streitig machen und sie schließlich ganz verdrängen.

Dies droht aktuell auch dem Wiener Kunst- und Kulturverein mo.ë: Die Immobilienfirma Vestwerk hat Räumungsklage eingebracht, der nächste Gerichtstermin ist für den 23. Mai anberaumt. Das Leitungsteam des mo.ë erzählt im Interview über seine Arbeit, die Rolle von KünstlerInnen in Gentrifizierungsprozessen und den aktuellen Widerstand.

Ergänzt wird dieses Gespräch durch einen Retweet von Radio Aktiv Berlin vom Dezember 2015 über die Initiative Friedel 54 aus Berlin-Neukölln, die vor kurzem in Wien zu Gast war, um gegen ähnliche Entwicklungen Aktionen zu setzen.