• 95. radio%attac, 29. 11. 04
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1.) Glanz und Elend der „Ich-AG“
Am 24.11.2004 fand im Investkredit eine Diskussionsrunde statt mit dem vielversprechenden Titel „Glanz und Elend der „Ich-AG“, veranstaltet unter anderem von der Wochenzeitschrift „Furche“. Den Hauptreferat und Diskussionsinput lieferte Frau Prof. Dr. Marianne Gronemeyer, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften aus Wiesbaden. Sie ist weit über die Grenzen Deutschlands hinaus in gesellschaftspolitisch interessierten Kreisen bekannt und tritt auch im österr. und schweizerischen TV auf, sie ist auch ständiger Gast in den Feuilletons von Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Zeit, Süddeutscher Zeitung, Welt, Spiegel, Focus, profil etc. Sie ist Autorin zahlreicher Publikationen und Bestseller wie „Das Leben als letzte Gelegenheit“, „Lernen mit beschränkter Haftung“, „Immer wieder neu oder ewig das Gleiche“ oder „Die Macht der Bedürfnisse“. Wir haben für unsere HörerInnen den Referat von Frau Prof. Gronemeyer komplett aufgezeichnet uns stellen Ihnen zum Anhören auf unsere Homepage, vor ihrer Rede machten wir noch ein Interview mit ihr, diese können Sie jetzt hören. Unsere erste Frage betraf die Dienstleistungsrichtlinie der EU-Kommission. Das breit zur Anwendung kommende Herkunftslandprinzip würde Dienstleistungserbringer von der Einhaltung der im Erbringungsland geltenden Vorschriften befreien. Prof. Gronemeyer:
Abmoderation:
Sie hörten ein Interview mit Frau Prof. Dr. Marianne Gronemeyer, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften aus Wiesbaden. Wenn Sie ein gutes Buch von Frau Gronemeyer leben möchten, empfehlen wir Ihnen das Buch „Das Leben als letzte Gelegenheit“, erschienen beim Primus Verlag in Deutschland und kostet € 16,50.

2.) Kollektiver Imperalismus
Samir Amin über „Kollektiven Imperialismus“. Samir Amin gehört zu den bedeutendsten und einflussreichsten Intellektuellen des Südens.

3.) Windenergie
Das Ökostrom-Gesetz soll demnächst novelliert werden. Für die Haushalte könnte deren Beschließung viel höhere Netzgebühren bedeuten, als wie sie die Industrie zahlt, und einige Ökostrom-Unternehmen wären gezwungen künftig im Ausland zu investieren, was schade um die verlorene Wertschöpfung im Inland ist.

Abmod:
Geht es nach Wirtschaftsminister Martin Bartenstein soll die Novelle am 9 Dezember im Nationalrat beschlossen werden. Allerdings braucht es dazu eine Zweidrittelmehrheit. Den Originaltext des Entwurfs zur Novelle gibt´s auf der Homepage der Energiebehörde www.e-control.at
Egal, was kommt, an der Energiewende kann man sich beteiligen, indem man z.B. auf einen Öko-Stromversorger umsteigt, etwa die Ökostrom AG oder Alpe Adria Naturenergie AG. Benötigt wird lediglich die letzte Strom-Rechnung in Kopie, die Unternehmen erledigen dann alles weitere. Beteiligen kann man sich auch finanziell immer wieder an Ökostromprojekten in Form von Kommanditbeteiligungen oder Aktien, bei einigen Unternehmen wenn etwa eine neue Anlage errichtet wird, bei anderen ist eine Beteiligung laufend möglich.
Wir sprachen mit Winfried Dimmel von der WEB Windenergie AG über Perspektiven, Vorbehalte und Chancen der Windenergie.

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Produziert am:
29. November 2004
Veröffentlicht am:
30. November 2004
Thema:
Politik Globalisierung
Sprachen:
RedakteurInnen:
Andreas Lehrner, Angelika Hofmann, Georg Brenner, Gerhard Gutschi, Hannes Knierzinger, Jakob Luger
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Gerhard Gutschi
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