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„Stimmen Europas – ”
Die menschliche Stimme steht im Mittelpunk dieser Eigenklang Sendung. Der facettenreiche Umgang mit dem uns vertrautesten Instrument ist eine gute Gelegenheit, im wahrsten Sinne des Wortes auf eine Pilgerreise zu gehen: Im ersten Teil folgen wir Gerlinde Haid, die eine österreichische Pilgerfahrt begleitet und uns die heimische Kultur des religiösen Gesanges österreichischer Christen näher bringt.

Danach begeben wir uns weiter östlich nach Kachetien, wo Nona Lomitze sich mit der Gesangeskunst Georgiens auseinander gesetzt hat. Mittels digitaler Auswertung von Chor Aufnahmen versucht sie, spezielle Melismen und Intonationen des georgischen Gesanges nachzuweisen.

Ein populäres Phänomen kroatischer Musik ist der Klapa-Gesang, der sich einer unglaublichen Stilvielfalt erfreut und gegenwärtig ein Revival erlebt. In Dalmatien wird er gepflegt und weiterentwickelt. Josko Caleta zeigt eine Form des Gesangs, der bereitwillig Neues in sich integriert und zwischen Tradition und Gegenwart seine eigene Zukunft sucht.

Die letzte Station führt uns zurück zur religiösen Musik: Kopenhagen mit seiner reichhaltigen jüdischen Kultur ist ein interessantes Ziel ethnomusikologischer Betrachtung. Uri Sharvit beschreibt die Liturgie der dänischen Juden, die sich als Konglomerat verschiedenster Traditionen erweist.