„Die Anderen und Wir“. Über die Unmöglichkeit der objektiven Beschreibung von „Kultur“. Mit Angelika Felsner. Kulturanthropologische Gespräche #33

Sendereihe
Das wilde Denken (Pensée Sauvage) – Kulturanthropologische Gespräche
  • angelika felsner
    59:59
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Cyber-Spaces. Eine Kulturanalyse digitaler online Räume. Mit Ruth Dorothea Eggel. Kulturanthropologische Gespräche # 46
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Kulturanalyse des Burnout. Zwischen Leistungsdruck, chronischer Erschöpfung und Neubeginn. Mit Irmgard Macher. Kulturanthropologische Gespräche # 44
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Figuren von "Leere" im Feld buddhistischer Meditation. Aus-Zeiten, Rückzüge und Neubeginne oder der stille Weg nach innen. Mit Elisa Rieger. Kulturanthropologische Gespräche #43
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„Engagiert euch, organisiert euch und vernetzt euch...“ - Ein kulturwissenschaftliches Porträt mit und über Dr. Leo Kühberger. Kulturanthropologische Gespräche #45.
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Öffentlicher Raum als Ordnungsvision. Ethnographie eines Flussentwicklungsprojekts in Ahmedabad, Indien. Mit Robin Klengel. Kulturanthropologische Gespräche # 42
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Urbane (Ver-)Ordnungen im Rotlichtviertel mit Jana Pasch. Kulturanthropologische Gespräche # 41
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Zur afrikanischen Diaspora in der DDR. Mit Sebastian Pampuch. Kulturanthropologische Gespräche # 40
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Berlin Neukölln und das Leben der Rom_nja. Mit Lee Hielscher. Kulturanthropologische Gespräche # 39
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Zeugung, Schwangerschaft, Geburt: Neue medizinische Technologien und das weibliche Selbstverständnis. Mit Kathrin Jarz. Kulturanthropologische Gespräche # 38
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Unheimlich Heimisch: Annäherungen an den Trachtensaal im Grazer Volkskundemuseum

Als die geheimen Tagebücher des berühmten Urvaters der Ethnologie, Bronislaw Malinowski, in den späten 1960er Jahren postum veröffentlicht wurden, löste dies einen folgenreichen Skandal aus. Ferab der respektvollen, „objektiven“ Beobachtungen der Lebensweise ozeanischer Volker, die er in seinen berühmten Ethrographien veröffentlichte, finden sich in seinen Tagebüchern Abscheu, Rassimen und Sexualphantasien gegenüber den „Wilden“. Hier war kein objektiver Beobachter am Werk, sondern ein menschliches Wesen, dessen Sichtweise mit Gefühlen und Vorurteilen beladen ist.

Angelika Felsner widmet sich in ihrer Diplomarbeit Die Anderen & Wir. Die Rezeption der ethnographischen Repräsentationskrise in der Volkskunde mit der darauffolgenden Debatte, die auch das Paradigma der volkskundlich-kulturanthropologischen Forschung nachhaltig verändern sollte. Wie geht eine ethnographische Wissenschaft damit um, wenn sie feststellen muss, dass niemand etwas anderes tun kann „als die Welt so zu beschreiben, wie sie sich in seinem [oder ihrem] Kopf abbildet“, wie Utz Jeggle es ausdrückte?

3 Kommentare

  1. Ich bin sehr stolz auf dich und dein Denken !
    Ich freue mich ,dass ich deine Mutter bin.
    Du stehst mit beiden Beinen im Leben und gehst deinen Weg.
    Lg Mama

    Deine Diplomarbeit war sehr sehr gut, hab sie ein paar mal gelesen.

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