Hungerstreik gegen den Krieg im kurdischen Teil der Türkei

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Nachrichten auf ORANGE 94.0
  • 20150108_hungerstreik_kurdistan
    05:17
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„Es reicht. Genug ist genug.“ Das waren  Ali Gediks Gedanken, als er sich am Samstagabend für einen Hungerstreik entschied.
Er wollte in der symbolischen Aktion auf die Menschenrechtsverletzungen im kurdischen Gebiet in der Türkei aufmerksam machen. Die Aktion fand in der U-Bahn-Passage am Karlsplatz statt und dauerte von Sonntag 3.1. bis Mittwoch 6.1.2015.

Ali Gedik lebt seit 40 Jahren in Österreich. Er ist ursprünglich aus Kurdistan und ist als Jugendarbeiter und Sozialarbeiter in Wien tätig.  Außerdem war er als Wahlbeobachter mit einer Delegation vor 2 Monaten in der Türkei.

Im Interview erzählte er, wie es zu dem Hungerstreik kam und was seine Gründe dafür waren.
Er kritisiert den Krieg gegen die Zivilbevölkerung im kurdischen Teil der Türkei, die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen und Ausgangssperren in den Städten.

Mit dem Hungerstreik will er nicht nur auf die Zustände in der Türkei aufmerksam machen, sondern appelliert auch an Politiker_innen in Österreich und der EU,  die Politik in Bezug auf die Türkei zu überdenken.

Zahlreiche Personen solidarisierten sich vor Ort oder über Facebook mit Ali Gedik. Außerdem wurden sowohl von den Grünen, der SPÖ und der ÖVP Presseaussendungen gemacht, die die Gewalt gegen die kurdische Zivilbevölkerung sowie die Menschenrechtsverletzungen der Türkei verurteilten.  Weitere 2 Personen haben sich am Montag spontan dem Hungerstreik angeschlossen.

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