Neuer Refugee Guide vom österreichischen Innenministerium – Eine Analyse

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ANMOD

Das Innenministerium hat am Samstag, den 19.12. eine neue Broschüre für Asylwerber*innen veröffentlicht, die über Grundregeln und Grundwerte in Österreich aufklären soll. Verteilt werden soll der Folder ab Jänner etwa bei den Erstbefragungen in den Schwerpunkt-Polizeiinspektionen, in den Verteilerquartieren oder in den Erstaufnahmestellen, wie das Innenressort am
Samstag mitteilte.

Ziel ist eine möglichst leicht verständliche Erstinformation. Der Folder enthält daher kurze Sätze sowie Illustrationen, die auch für Analphabeten*innen verständlich sein sollen. Im Falle eines positiven Asylbescheids sollen die Informationen dann in den vom Integrationsministerium angekündigten Wertekursen tiefergehend vermittelt werden, hieß es am Samstag aus dem Innenministerium.

Alles schön un gut, denkt mensch sich vielleicht beim ersten Durchlesen des Folders. Eine erste Orientierung für Refugees in leichter Sprache ist doch unterstützenswert. Schaut mensch jedoch genauer hin, wird recht schnell deutlich, dass es bei der Broschüre auch noch um was Anderes geht. Deswegen haben wir die Kulturanthropologin Johanna Stadlbauer von der Uni Klagenfurt/Celovec um eine Analyse gebeten.

 

ABMOD

sagt die Kulturanthropologin Johanna Stadlbauer zum Refugee Guide des  österreichischen Innenministeriums, der ab Jänner 2016 an Refugees etwa bei den Erstbefragungen in den Schwerpunkt-Polizeiinspektionen, in den Verteilerquartieren oder in den Erstaufnahmestellen verteilt werden soll. Macht euch selbst ein Bild und schaut euch die Broschüre an unter refugee-guide.at.

3 Kommentare

  1. sehr gut gemacht! es lohnt sich auch der blick auf den faktencheck der nzz, was mir unklar bleibt: jetzt ist februar und ich traf unter den mit bekannten asylwerbern noch niemand der/die diesen guide bekommen hat. egal, da lob ich mir http://www.refugeeguide.de

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