• opendoors_interview_elisabeth
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Letzthin, also am 19. September 2015  auf dem 60 jährigen Jubiläum der Open Doors Veranstaltung auf der Technischen Universität hier in Wien
Also ich war da ja den ganzen Tag lang es wurden wunderschöne Gospelsongs gesungen, dann klassische Musik gespielt und natürlich wurde viel gebetet. Dann gab es einen Vortrag des meiner Meinung nach sehr jungen Prof. Dr. Rainer Rothfuss, der extra aus Deutschland hier nach Wien kam, wegen dem 60 jährigen Jubiläum von Open Doors, dann andere Vorträge dazwischen wurden immer wieder Gospel Songs von einer Life Band gespielt und gesungen, gebetet und Vorträge, dann Kaffeepause mit Kuchen, wo man sich mit allen dort anwesenden Christen unterhalten konnte, und so weiter und so fort. Dazwischen sprach eine Frau aus Nordkorea über ihren Gefängnisaufenthalt. Sie kam damals ins Gefängnis, weil in Nordkorea ja ein merkwürdiger Diktator immer noch das Sagen hat und es verboten ist die Bibel weder zu besitzen, oder über Jesus zu sprechen. Dieser angeblich kommunistische Staat Nordkorea muss ja sehr grausam sein. Wenn ihr Opa oder ihre Tante sich über Jesus vor den Kindern unterhalten hätten, dann wären sie ja augenblicklich in diese KZs gekommen. KZ sage ich deshalb, weil viele es immer noch nicht wissen, dass es das heute immer noch gibt, also heute jetzt am 17. Oktober 2015 jetzt um 20 Uhr 05 sitzen junge Kinder in Isolationshaft, weil die kommunistischen Soldaten von irgendeinem Nachbarn angeblich gehört haben, dass sich sein Vater, oder Mutter usw. angeblich über Jesus unterhalten habe. Ich hab ja so einen überlebenden KZ Jugendlichen im Fernsehen mal gesehen.

Der hat Dinge gesagt, die man mal auf sich wirken lassen sollte…..

Wie, dass er ein Glück hatte, dass er in eine Zelle kam, wo man schon jahrelang einen alten Mann eingesperrt hatte, der immer wenn der kleine Junge gefoltert wurde ihn anschliessend seine Wunden gewaschen hat.

Er hat da im Fernsehen gesagt, dass er da das erste mal in seinem Leben menschliche Zuwendung erfahren hatte…..

Vorher wusste er nämlich nicht was das ist….

Man bindet ja besonders die Kinder an Händen und Beinen wochenlang so fest, dass sie später dann verkrüppelte Beine und Arme haben. Das hat der junge Überlebende da ja auch im Fernsehen gezeigt.

D.h. die Füsse schauen dann nach rückwärts und auch die Arme, so dass arbeiten oder irgendwas heben für sie ein Leben lang eher schlecht aussieht. Der alte Mann hat nur zum Abschied zu ihm gesagt, dass – er – also der Junge, überleben muss….

Damit die Welt davon erfährt, was jetzt gerade heute den 20 Oktober 2015 gerade jetzt um 20 Uhr 11 mit kleinen Kindern, die oft in diesen KZ geboren werden und diese KZ meistens nie lange überleben, also mit Kindern passiert….

Und die Welt sieht zu…..

Wer nicht spätestens jetzt einen Schock hat, ist kein Mensch……

Dieser Pharse, wir sollen gute Christen sein, ist mir schon irgendwie merkwürdig vorgekommen, angesichts der Tatsache, dass wir wissen, dass dort Menschen, Kinder gefoltert werden, nur weil irgendwer, also irgendein Nachbar es vor Hunger nicht mehr aushielt und es satt hatte sich von Blätter zu ernähren und lieber seinen Nachbaren verrät um nicht zu verhungern, wie schon seine Kinder, Mutter usw. und den Polizisten dort erzählt hat (in dem sicher fälschlichen Glauben, dass sie ihn dafür belohnen werden), der und der hätte womöglich jemals in seinem Leben eine Bibel besessen……….

Die Menschen dort sind ja sehr arm, das kommunistische System, das ja auf Gewalt basiert funktioniert ja so oder so überhaupt nicht.

Es gibt dort Hungersnöte, von denen wir nicht einmal was erfahren, weil es dort ja niemals ein Reporter aus dem Ausland überlebeben würde, auch nur einen Tag lang seine Tarnung als  ausländischer Spion aufrecht zu erhalten….

Die Frage, was ist ein guter Christ, ja das frage ich mich gerade……

Sicher Aufklärungsarbeit an allen Ecken und Enden sicher……

Dann Schadensbegrenzungsmassnahmen an jeder nur erdenklichen Stelle, wo man sich gerade befindet, sicher…..

Dann Hilfe zur Selbsthilfemassnahmen, durch bereits gut funktionierende Entwicklungs- und Selbsthilfeorganisationen, die es schon wie lange gibt??????????

Wie Open Doors?????

Ich weiss z.B., dass die dort in den Krisengebieten aktiven Mitarbeiter von Open Doors alle verdeckt ermitteln müssen und alle im Untergrund leben müssen, um den Leuten gerade in diesen Regionen, wo Christen verfolgt werden ganz kokret helfen zu können….

Also z.B. um junge Witwen in Nigeria mit ihren kleinen Kindern aus den abgebrannten Dorfern einzusammeln, wo ihre Ehemänner ja von der Terrorgruppe Boko Haram ja eh als Ersters ermordet wurden.

Die Leute von Open Doors sammeln also die noch überlebenden Witwen, mit ihren noch überlebenden Kindern ein, die diese Terrorgruppe nicht getötet hat, um sie in irgendwelche Orte zu bringen, wo diese Leute von Open Doors sie irgendwie vor weiteren Attacken irgendwie schützen können…..

Ich hab jetzt nicht die Zeit, darüber nachzudenken, wie man diese Terrorgruppe Boko Haram, die ja ausser Rand und Brand? oder Band? ist und ja sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Christen ermorden zu wollen, weil die ja mit ihrem Kapitalismus alles kaputt gemacht haben, und dadurch ja auch die Frauen so  selbstbewusst wurden und so das ganze Übel angefangen hat,

aber man sollte doch mal darüber nachdenken, warum diese angeblichen  „Moslems“ mit den selbstbewussten Frauen, was ja meiner Meinung nach deren Hauptproblem ist, keinen Frieden schliessen können????

Warum haben die so ein Identitätsproblem als Mann????

Diese Frage stelle ich mir gerade…… und die hat mir ja einer auf der Veranstaltung von Open Doors so als kleiner Tipp mal gesagt….

Alles Gute und danke, dass du jedem Menschen, den du kennen lernst erzählen wirst, dass es heute in Nordkorea noch KZs gibt, wo Menschen Dinge essen müssen, die ein Tier niemals essen würde, danke……lg Elisabeth

 

PS.Ja wie können wir Christen gerade jetzt den Kindern in den KZs in Nordkorea helfen???? Wer ist denn dieser Machthaber, das wäre meine Frage, ein Muttersohn, der von seiner Mutter zuviel Liebe bekommen hat und jetzt die ganze Welt auslöschen will als Rache, weil er nie ein Mann geworden ist, wegen seiner übermächtigen Mutter, die er ja  als Mann nie hat glücklich machen können und daher diese Versagensangst kein Mann sein zu können, nie verarbeitet hat???? da sag ich nur

– Psychoanalyse – ……,

ja diese Wahrheiten, die da so lange schon auf der ganzen Welt bekannt sind, die sich Psychoanalyse nennt, ja die könnte man ja mal auch mal ganz ernsthaft betrachten, lg. Elisabeth

 

Moderation: Elisabeth Doderer 50 min.

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Produziert am:
28. Oktober 2015
Veröffentlicht am:
03. November 2015
Ausgestrahlt am:
28. Oktober 2015, 13:00
Thema:
Politik MigrantInnen
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