20. Sendung: Literaturwettbewerb „WORTSCHATZ 2012“, Augustine Trenkler, Martin Kriendlhofer, Ernst Ramminger, Ulrich Sonnleitner

Sendereihe
„Mit den Ohren lesen und schreiben“
  • 20. Sendung
    59:54
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WIEDERHOLUNG der 77. Sendefolge
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77. Sendung: Hörspiel von Manuel Neumann (Uraufführung) mit dem Titel „ERNST UND EGON“
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76. Sendung: Dramatisierte Texte aus der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN (Heft 159) auf Radio HELSINKI: Zeyn JOUKHADAR,Thomas AMANN,Boris MIEDL, Sven POPOVIĆ, Barbara WOI-PAIERL, Verena LÄNGLE, Ulrike HAIDACHER
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„Frauen unter sich!" – eine unwirkliche Begegnung
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75. Sendung: Ein-Personen-Hörspiel "Der Rebell Michael Kohlhaas" nach Heinrich von Kleist
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74. Sendung: Dramatisierte Texte aus der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN (Heft 158) auf Radio HELSINKI: Eugenijus ALIŠANKA, Lásló GARACZI, Ute ECKENFELDER, Rupprecht MAYER, Hörspiel von Vilja NEUWIRTH
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73. Sendung: Dramatisierte Texte aus der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN (Heft 158), Cornelia TRAVNICEK, Robert PROSSER, Sonja HARTER, Florjan LIPUŠ, Cvetka LIPUŠ, Gertrude Maria GROSSEGGER, Drago JANČAR, Drago GLAMUZINA, Angelika REITZER, Ildikó Noémi NAGY
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72. Sendung: Dramatisierte Texte aus der Literaturzeitschrift LICHTUNGEN (Heft 158) auf Radio HELSINKI: Juri ANDRUCHOWYTSCH, SAID, Alida BREMER, Saša ILIĆ, Ilma RAKUSA, Dževad KARAHASAN, Tehila HAKIMI, Björn TREBER
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71. Sendung: Hörspiel "Zwei Züge" nach Carl Slotboom, gestaltet und gespielt von der Theatergruppe "WIR" in Graz
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70. Sendung: Dramatisierte Texte aus der Schreibwerkstatt Gratwein-Straßengel bei Graz (Leitung: Stefan Schmied)

Plattform für nicht-professionell Schreibende

Mitglieder des “Theater Sternstunde” und Gäste geben Texten von nicht-professionell Schreibenden eine Stimme und verlebendigen deren Texte mit Musik und Geräuschen zu einem hörspielartigen Erlebnis

Für die Programmgestaltung sind Stefan Schmied (Redaktion und Koordination) und Gerhard Weißensteiner (Regie und Technik) verantwortlich.

Inhalt:

„August in Südkreta“ von Augustine Trenkler

„Die endlose Geschichte der Vögel“ von Martin Kriendlhofer

„Kindheitserinnerungen“ von Ernst Ramminger

„Luftikus und Tiefendrang“ von Ulrich Sonnleitner

Musik: Robert Kucera

4 Kommentare

  1. liebe leut, eine feine gschicht die ihr da bemühter weise produziert, ja da nehm mich mein mütchen, und schick euch von mir donnerndes rüber, mögts probieren , ja ?
    gfallts euch nicht, bleibts bei mir, das gefallen, allein. mit breitem grinser und anerkennenden wink,

    Hanspaul fussek
    a-5122 ach
    am pfauenhof
    004377274007

    landunter

    Heimlich versteckt sie ihre aufgaben,
    ihre selbstauferlegten aufgaben,
    diese alte hinterlistige weiberei,
    bestehend aus verbohrtem, ekel ausdünstendem,
    vordergründig doch nur tradition vorgebendem,
    diese goldhaube.

    Mordend zieht sie durchs land,
    alles jüngere, keimende, erstickt sie mit ihrer so glänzenden,
    bestickt schillernden stahlhelmigen, alles muss ruhig sein,
    niedertracht, diese tracht der bösen heilhitlerei
    im verborgenen, im feiern von dummheit,

    hochhalten der blödereien, des anwiderlichen althergebrachten,
    obszön wältzt sie sich, von angemoderten leibern,
    laut stinkenden volkstönereien, grässlich speibt es raus.

    Alles muss bleiben,
    wie uns die altvorderen knechte der mächtigen eingepflanzt,
    fröhlichkeit erwürgend grinst das zahnresistente maul,
    dieser ungewaschnen leiber, von mottiggefressnen röcken,
    dicken unterscheißhosen über ihren runzelzersetzten schmierhaaren.
    Ekel im gesicht vor sich hertragend,
    alles auch nur leicht nicht niederträchtige:
    suspekt,
    mit klarer entscheidung des mordes bestimmt,
    vollziehen ihre handlanger,
    ihre männer, diese funktionäre, machthaber der außenwelt,
    diese meist bauerntölpel,
    fraglos,
    kritiklos die befehle dieser am herd
    üblichen üblen ungeschmack,
    deftig fettes gesulz von massenviechern ermordetes,
    tischen sie auf,
    mit dröhnendem knall den milliardenfach abgewaschnen,
    ranzigen teller der urgroßigen.

    Der nachwux, mit ausderhand gerissnen büchern
    gedrillt mit fotzn, mit striemenzug,
    , nichts lernen dürfen,
    so wies immer war, drücken untenhalten,
    bier eingetrichtert, landjugend.

    Gröhlen als wohlklang, erreicht,
    er bleibt blöd.
    Die nachgewaxne kleine zum bauen der haube,
    der goldig, gehäßig leuchtenden,
    gepflichtet, wund die finger.
    Der tägliche auftrieb in d`kirch,
    dort wos zentrum des machterhalts,
    gestreichelt vom pfarrschwein
    dem breitgrinsend goldhaub weihenden,
    händereibend.
    Tausende dieser haubgruppen sitzen festgemauert in unsrem land.
    Tausende.
    Sie garantieren den dümmlichsten machthabern die macht.

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    • Wir wollen keine Beiträge in unser Sendungskonzept aufnehmen, die uns an die „Bajuwarischen Befreiungsarmee eines Franz Fuchs“ erinnert. Das heißt nicht, dass ich damit Ihre poetischen Fähigkeiten beurteile. Danke trotzdem, dass Sie uns einen Einblick eine andere Betrachtungsweise der Gegenwart ermöglichen.

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