• planetarium: Wir können doch nicht alle nehmen!
    60:00
  • MP3, 320 kbps
  • 137.35 MB
Klicken Sie auf 'Download', um die Datei in der Originalqualität herunterzuladen.

Journalistin und Kriegsberichterstatterin Livia Klingl über die Asylsituation in Österreich, Fluchtursachen und Möglichkeiten der Hilfe für Flüchtlinge

Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht hunderte Flüchtlinge, die zumeist aus den Kriegsländern Syrien, Afghanistan, dem Irak oder aus afrikanischen Krisengebieten stammen, auf ihrer Flucht in ein sicheres Land in Österreich ankommen.

Die derzeit angespannte Situation im Erstaufnahmezentrum Traiskirchen wird tagtäglich ausführlich medial thematisiert. Berichte über Schlepper, ausgesetzte Menschen auf Autobahnen, Festnahmen auf Bahnhöfen oder Städten, über notdürftige Zeltlager und Gemeinden, die sich gegen Flüchtlingsunterkünfte wehren – erwecken beim durchschnittlichen Medienkonsumenten den Eindruck, wir würden von flüchtenden Menschen praktisch „überschwemmt“.

Livia Klingl, die seit mehr als 20 Jahren als Kriegs- und Krisenberichterstatterin arbeitet, widmet sich in ihrem im Frühjahr erschienen Buch „Wir können doch nicht alle nehmen! – Europa zwischen „Das Boot ist voll“ und „Wir sterben aus““ genau diesen Thema, dieser Angst.

Werden wir tatsächlich von Flüchtlingen „überrollt, überschwemmt“?

Anfang Juni luden die Grünen Linz zur Veranstaltung „Tödliche Flucht aus Afrika“, bei der auch Livia Klingl als Expertin referierte. Hören sie in der folgenden Stunde Auszüge aus der Diskussion, in der die Journalistin und Buchautorin anhand von Fakten und Informationen mit zahlreichen Mythen und Vorurteilen in Bezug auf das Flüchtlings- und Asylthema aufräumt.

Musik: CC Löhstana David – „Tout le monde s en fout“ https://www.jamendo.com/en/track/1164992/tout-le-monde-s-en-fout-instrumental

Links:

Buchtipp: Wir können doch nicht alle nehmen!: Europa zwischen Das Boot ist voll“ und Wir sterben aus“ Gebundene Ausgabe, März 2015 von Livia Klingl