• BedarfsgerechtePersönlicheAssistenz
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Romina Achatz im Gespräch mit Karin Holzmann, Obfrau der „Selbstbestimmt Leben Initiative Oberösterreich“. Die SLI OÖ hat sich zum Ziel gesetzt die Lebenssituation von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu verbessern. In Oberösterreich sind im Moment über 360 Menschen mit Behinderung gezwungen ohne persönliche Assistenz ihren Alltag zu bewältigen, da die vom Land OÖ vorgesehenen budgetären Mittel nicht ausreichen. Karin Holzmann wünscht sich, dass die Politiker den Ernst der Lage erkennen und verstehen, was es bedeutet, „wenn ich nicht weiss, wie ich morgens aus dem Bett herauskomme, oder wie ich was zu essen bekomme. Es geht nicht immer nur darum, dass ich versorgt werde, eine Wohnung habe, sondern um die menschlichen Werte, dass ich einmal ins Kino gehen möchte, oder einfach nur spazieren gehen, hinaus möchte und ich nicht verkümmere in meiner Wohnung“. Die persönliche Assistenz ist ein Menschenrecht und tagtägliche Grundvorraussetzung für viele Menschen mit Behinderung, um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Um durchzusetzen, dass der Bedarf an Persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderung abgedeckt wird, hat sich die „Plattform für bedarfsgerechte Persönliche Assistenz in OÖ“ gebildet. Zu dieser Plattform gehören die IVMB, der Verein Inklusa, die IV-AG der PA GmbH, SOS Menschenrechte, die Solidarwerkstatt und die Selbstbestimmt-Leben-Initiative OÖ.
Seit vielen Monaten gibt es immer wieder Mahnwachen vor dem Landhaus in Linz, um auf die akute Notwendigkeit von Persönlicher Assistenz aufmerksam zu machen- auch kommenden Mittwoch, den 8. Juli 2015 um 14 Uhr. Am 15. September wird um das Landhaus eine Menschenkette gebildet für „bedarfsgerechte Finanzierung für persönliche Assistenz“.