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Abschiebungen und Rückschiebungen soll es nun vermehrt geben, kündigte Innenministerin Mikl-Leitner an. Eine von tausenden Opfern dieser Politik sollte Laila werden. Gegen ihre Rückschiebung nach Bulgarien protestierten Montagabend und Dienstagabend mehr als hundert Freund_innen und Unterstützer_innen vor dem Polizeianhaltezentrum Rossauer Lände. Am Mittwochabend durften sie feiern. Lailas Rückschiebung konnte erfolgreich verhindert werden. Die Pilotin der Austrian-Maschine nach Bulgarien verweigerte nach einem Gespräch mit Laila, sie mitzunehmen. Noch am selben Tag wurde Laila aus der Schubhaft entlassen. Warum aber hätte die aus Afghanistan geflüchtete Laila überhaupt gemäß Dublin-Vertrag nach Bulgarien rückgeschoben werden sollen? Wir fragten einen der protestierenden Freund_innen vor dem Polizeianhaltezentrum.
Für Laila gab es vorläufig ein Happy End. Die Rückschiebung wurde gestoppt. Tausende andere haben weniger Glück. Der Fall Lailas zeigt aber, dass Widerstand Erfolg haben kann.