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CDI steht für das Center for Development and Integration, eine Non-Gouverment und Non-Profit Organisation aus Vietnam.

Diese Organisation setzt sich für die Rechte von benachteiligten Gruppen, zum Beispiel in der Kleidungsindustrie ein und steht für eine Gesellschaft der Gerechtigkeit, der Solidarität und der nachhaltigen Entwicklung.

Vietnams Textil-und Bekleidungssektor hat in den letzten Jahren einen schnellen und nachhaltigen Wachstum gesehen, und dieser spielt natürlich eine wichtige Rolle in der nationalen sozio-ökonomischen Entwicklung. Die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Branche ist riesig. Jedes Jahr bedeutet sie Arbeitsplätze für 2,2 Millionen Menschen, welche natürlich auch auf ein geregeltes Einkommen zählen. Daher ist es wesentlich, sich für die Armutsbekämpfung und die gesellschaftliche Stabilisierung durch die Schaffung einer Vielzahl von Arbeitsplätzen einzusetzen, auch außerhalb von Vietnam, sind doch ganze 84% der Bekleidungsfabriken von ausländischen Firmen! Ein sehr hoher Prozentanteil unserer Kleidung stammt also aus Vietnam, in mehr als 180 Länder und Territorien weltweit wird laut dem CDI von dort aus exportiert, Vietnam werde somit zum zweitgrößten Kleidungsexporteur an die USA, zum drittgrößten an Japan und zum fünftgrößten an die EU.

Mit welchen Problemen die Arbeiter*innen in den Textilfabriken Vietnams zu kämpfen haben, wie mensch die Konditionen diesbezüglich verbessern kann und wie das CDI genau das versucht, dazu gibt uns Duong Thi Viet Anh (CDI) aus Vietnam in dieser Sendung live im Studio Auskunft! Sie ist gerade innerhalb eines EU-Projekts als Gaststprecherin unterwegs und wird auch bei der Gesprächsrunde CLEAN.GREEN.IT – Öko-faire Elektronikindustrie?! am 15.06. im AK-Di@log, Volksgartenstraße 40, Linz zu Gast. Das FROzine-Interview wird auf Englisch geführt.

 

Außerdem beschäftigen wir uns, passend zum Thema auch mit der Rana Plaza-Katastrophe, dem größten Unglück in der Geschichte der Textilbranche, welches in Dhaka (Bangladesh) am 24. April 2013 stattfand und bei welchem ganze 1127 Menschen getötet und weitere 2438 verletzt wurden. Nun sollen die Betroffenen sowie deren Familien und Angehörige entschädigt werden. Eine anynome Grosspende füllt nach zwei Jahren endlich den Entschädigungsfond. Die Clean Clothes Kampagne feiert damit einen großen Erfolg. Mehr dazu ist in einem Beitrag von Lucia Vasella (Radio RaBe, Bern) zu hören.

 

Und auch die Konferenz Frauenrechte und Gleichstellung: Erfahrungen teilen > Neues denken > Zukunft gestalten, welche von 9.-10. Juni 2015 stattgefunden hat ist Thema in der heutigen Sendung, Petra von Women on air Wien hat einen Beitrag dazu gestaltet.

 

Durch die Sendung führt Sarah Praschak.

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FROzine Zu hören auf Radio FRO 105,0
Produziert am:
16. Juni 2015
Veröffentlicht am:
18. Juni 2015
Thema:
Gesellschaft Soziales
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RedakteurInnen:
Sarah Praschak
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Sarah Praschak
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