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Jedes Jahr gehen am 1. Mai viele Menschen auf die Straße, um für Gerechtigkeit zu demonstrieren. Leider wird dieser Tag auch gerne für politische Selbstdarstellungen genutzt. Heute ein Rückblick auf diesen Tag in Linz und Toronto.

1. Mai in Linz
Zum 125. Mal wurde weltweit vergangenen Freitag der „Tag der Arbeit“ gefeiert. In Linz waren geschätzte 9.000 Menschen dabei, das Veranstaltungsformat war vielfältig. Von „Gerecht geht anders“ bis hin zu H.C. Strache am Urfahranermarkt nahmen viele den Tag zum Anlass, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Sabina Köfler und Sarah Praschak sind heute zu Gast im Studio und werden über ihre Eindrücke vom 1. Mai in Linz berichten.

Mayday in Toronto
Unser Frozine-Redakteur Erich Klinger verweilt momentan in Toronto und hat es sich nicht nehmen lassen, bei der Mayday-Veranstaltung teilzunehmen und auch gleich zwei Berichte für uns zu gestalten. Da der erste Mai, anders als in Österreich oder Deutschland, in Toronto kein Feiertag ist, war die Kundgebung für 17 Uhr angesetzt, begonnen wurde relativ entspannt etwa eine Stunde später. Ausgangspunkt der Kundgebung und des Demonstrationszuges war Nathan Phillips Square vor der City Hall von Toronto, die Kundgebung selbst führte durch den Financial District zum St. James Park. Zu hören ist im ersten Beitrag die Rede der Bürgerrechtsaktivistin Josephine Grey sowie ein kurzer Ausschnitt aus der Performance der etwa 35-40 köpfigen Percussion-Gruppe, die den Demonstrationszug begleitete. Anschließend folgt die Rede von Elene Lam namens Butterfly, die das Asian and Migrant Sex Workers Support Network vertritt.

CC-Musik in der Sendung: Anitek (Rainy days)
Moderation: Nora Niemetz