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Am 19. April fand zum zweiten Mal eine Kundgebung der muslim_innenfeindlichen Pegida in Wien statt. Diesmal wurde erst gar nicht eine Demonstration geplant, sondern eine Standkundgebung mit großer Bühne im Resselpark. Rund 200 Pegida-Anhänger_innen lauschten den Worten zweier Redner aus der Schweiz und Deutschland. 400 antirassistische Gegendemonstrant_innen versuchten, die Pegida durch Sprechchöre zu stören. Die Polizei sorgte mit aus Tretgittern errichteten Schleusen und Pufferzonen für einen gehörigen Abstand der gegnerischen Gruppen.
In den Reden wurde gegen sogenannte Islamisierung und sogenannte Masseneinwanderung gewettert. Originellerweise wurde auch wiederholt ein Austritt aus der Nato gefordert.
Der Aufruf des Scheizer Redners zum Rütli-Schwur sorgte auch bei den Veranstalter_innen für Aufregung, da die zum Schwur erhobenen Hände sehr an den Kühnengruß erinnerten.
Pegida-Ordner_innen waren sichtlich bemüht, alles, was an Nazi-Grüße erinnerte, zu verhindern. Einzelne Teilnehmer_innen wurden von Pegida-Ordner_innen an die Polizei ausgeliefert.
Der Pressesprecher der Polizei, Paul Eidenberger, sprach von einem ruhigen Verlauf.