• 52Radiominuten - Maerz
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aufgequeerlt

Im Rahmen von Feminismus und Krawall hat heuer von 5.bis 7. März das erste Feminismus und Krawall Camp mit dem Untertitel utopische Fantasien und Queer-feministische Aktionen in Linz stattgefunden. Ein Tag danach, am 8. März, wurde der Internationalen Frauentag am Linzer Hauptplatz zelebriert. Zu hören ist eine Soundcollage von den Happenings am ersten Feminismus und Krawall Camp und den Aktionen am Internationalen Frauentag.

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Für Österreich lag bislang keine umfassende Studie zur Sexarbeit vor. Die Publikation „Sexarbeit in Österreich – Ein Politikfeld zwischen Pragmatismus, Moralisierung und Resistenz“ ist Ergebnis einer dreijährigen Forschungstätigkeit, in deren Rahmen Prostitutionspolitik und ihre Auswirkungen auf die Ausübung von Sexarbeit aus den verschiedenen Perspektiven von Sexarbeiterinnen, NGOs, Verwaltung, Exekutive und Politik eingehend beleuchtet wurden.

Im Mittelpunkt stehen 85 Interviews mit Sexarbeiterinnen, die Aufschluss über Migrationsprozesse, die Wege in die Sexarbeit und über Arbeitsbedingungen geben.

Zu hören sind die Autorin Helga Amesberger, tätig am Institut für Konfliktforschung in Wien, und Gergana Mineva, Vertreterin von maiz, Autonomes Zentrum von und für Migrantinnen, über die Publikation „Sexarbeit in Österreich Ein Politikfeld zwischen Pragmatismus, Moralisierung und Resistenz“. Sie ist im Jahr 2014 bei New Academic Press in Wien erschienen.

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Der diesjährige Frauenpreise der Stadt Linz – ging an die Vertreterinnen von ARGE SIE. Die Preisträgerinnen Birgit Hinterberger und Karin Falkensteiner von der ARGE SIE haben über das Projekt „Frauen in Wohnungsnot“ bei der Preisverleihung gesprochen.

Die „ARGE SIE berät und begleitet seit 28 Jahren Frauen, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder betroffen sind. Neben konkreter und umfassender Hilfe für Frauen in prekären Lebenssituationen leistet die ARGE SIE seit Jahren wichtige Sensibilisierungsarbeit für ein gesellschaftliches Problemfeld zunehmender Dringlichkeit,“ so begründet die Jury das preistragende Projekt.

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Das Berner Radio Rabe – hat sich nicht nur den schwarzen Vogel auf die Flagge gezeichnet, sondern hat sich neben Anti-Rassimus auch Anti-Sexismus auf die Fahne geschrieben. Doch wie das so ist mit dem Verhältnis von Theorie und Praxis, müssen auch sie sich immer wieder bei der Nase nehmen. Erst kürzlich wurde die Inforedaktorin Karin Bachmann vom Moderationskollegen als sexy Newslady angekündigt. War dies nun sexistisch? Oder einfach ein nettes Kompliment? Stellt Rabe die Frage.

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NEWS

1. Die neue Female Pressure Aktion mit Bildern von Frauen ist inspiriert von Björk’s Interview mit dem US Magazin „Pitchfork“, in dem sie auf die mangelnde Sichtbarkeit von Frauen bei der Arbeit im Studio hinweist. Auf der Female Pressure Tumblr Blog sind sie –  die fehlenden Bilder – zugesandt von Musikerinnen, DJs und Produzentinnen aus der ganzen Welt. Ein visueller Katalog der Vielfalt, eine große kollektive Aktion. Dies sind keine Promotion-Bilder, sondern Bilder aus dem Leben von Frauen bei der Arbeit im Studio. So alltäglich und doch so selten gesehen. Täglich gehen mehr Fotos ein. Der Blog wird stündlich erweitert. Contributions welcome!

2. In der EU verdienen Frauen noch immer durchschnittlich 16,4 Prozent weniger als Männer. Die Lohnkluft wird jedoch langsam kleiner. Das geht aus den neusten Zahlen von Eurostat hervor. Sie vergleichen standardisierte durchschnittliche Bruttostundenlöhne in der Privatwirtschaft – unabhängig der ausgeübten Berufe. Danach ist der durchschnittliche Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von 17,3 Prozent im Jahr 2008 auf 16,4 Prozent im Jahr 2013 gesunken.

Die geringsten Unterschiede beim Bruttostundenverdienst gab es 2013 in Slowenien (3,2 Prozent), Malta (5,1 Prozent), Polen (6,4 Prozent) und Italien (7,3 Prozent). Am grössten ist der Lohnunterschied in Estland mit fast 30 Prozent und in Österreich mit 23 Prozent.

3. In Algerien wird häusliche Gewalt eine Straftat, die mit 20 Jahren Haft bestraft werden kann. Ein entsprechendes Gesetz hat das Parlament beschlossen. Danach müssen gewalttätige Ehemänner mit einer Haftstrafe zwischen einem und 20 Jahren Haft rechnen, wenn sie ihre Frau verletzen. Wenn die Frau stirbt, droht lebenslange Haft. Ehemänner, die ohne Zustimmung ihrer Frauen auf deren Vermögen zugreifen, drohen sechs Monate bis zwei Jahre Haft. Das Gesetz kriminalisiert zudem das Belästigen von Frauen im öffentlichen Raum. Es drohen Geld- oder kurze Haftstrafen.

Das entsprechende Gesetz ist von Algerischen Frauenorganisationen und Amnesty International kritisiert worden. Eine Klausel des neuen Gesetzes ermöglicht es Frauen, einem Täter zu vergeben. In so einem Fall kann bei leichten Fällen das Verfahren eingestellt und bei schweren Fällen die Strafe reduziert werden. «Diese Bestimmung ignoriert nicht nur das Machtverhältnis zwischen Frauen und Männern, sondern setzt die Frauen der Gefahr aus, mit Gewalt und Erpressung zur Rücknahme der Anzeige gezwungen zu werden», sagt Amnesty.

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serviert und dekoriert

– Very Hot Topic! 2 Girls Rock Camps in den Sommerferien. Diesen Sommer hast du, deine Freund*innen zwischen 14 und 24 Jahrn, die Möglichkeit zwischen zwei Girls Rock Camps zu wählen! Wir freuen uns über unser fünfjähriges Jubiläum mit dem Girls Rock Camp in Niederösterreich UND veranstalten erstmals ein Girls Rock Camp in Linz. Die Anmeldung und das vollständige Programm zu beiden Camps findest du ab 8. April unter www.girlsrock.at/programm. Wenn du mehr Infos möchtest, schreib uns ein E-Mail an: info@girlsrock.at.

– Der Empress Club feiert heuer sein 2-jähriges Bestehen. Zu diesem speziellen Anlass holt dieser am 10. April 2015 die Queen of Arab Hip Hop Malikah nach Linz  Stadtwerkstatt, und erstmals nach Österreich! Zudem gibt es auch eine Einladung zur Fotoausstellung „Empress“ und zu einem RAP Workshop mit Malikah, welcher vor ihrem Konzert stattfinden wird. Die Teilnahme ist gratis und nur Frauen können teilnehmen. Anmeldung unter empress@stwst.at.

– Künstlerin Helga Schager lädt am 16. April 2015 um 19 Uhr zur Ausstellungseröffnung in die Galerie Hofkabinet in der Altstadt ein. Die Ausstellung unter dem Titel „Narrative X-rays“, findet von 17. April bis 15. Mai statt.

Musik:

Malikah

Mrs. Howl – Yellow Lamp

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Produziert am:
23. März 2015
Veröffentlicht am:
23. März 2015
Thema:
Gesellschaft
Sprachen:
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RedakteurInnen:
Jerneja Zavec
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Jerneja Zavec
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