• Beitrag FROzine: Auf den Spuren der Mühlviertler Hasenjagd
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Wanderung auf den Spuren der „Mühlviertler Hasenjagd“

Vor 70 Jahren, in der Nacht zum 2. Februar 1945, gelang mehr als 400 KZ-Häftlingen der Ausbruch aus dem KZ Mauthausen. In einer darauf folgenden Menschenhatz haben nationalsozialistische Verbände, aber auch Zivilisten die entflohenen Häftlinge gejagt und ermordet. Nur wenige haben überlebt.

Am 28. Februar hat die ehrenamtliche „Perspektive Mauthausen“ eine zeitgeschichtliche Wanderung auf den Spuren der von den Nazis als „Mühlviertler Hasenjagd“ bezeichneten Menschenhatz veranstaltet. Die Wanderung führte dabei von der Gedenkstätte des KZ Mauthausen über Schloss Marbach bis nach Ried i.d. Riedmark. Beim anschließenden Zeitzeuginnengespräch im vollen Saal des Rieder Gasthauses schilderte Anna Hackl, geb. Langthaler, wie sie und ihre Familie damals 2 KZ-Häftlinge versteckt und ihnen so das Leben gerettet haben. Rund 150 Personen haben an dieser Wanderung teilgenommen, aufgeteilt auf 3 Gruppen. Ich war ebenfalls dabei und bringe nun ein paar Ausschnitte daraus. Sabine Schatz, Aktivistin von perspektive Mauthausen und Guide des Mauthausen Kommitees hat dabei unsere Gruppe begleitet.

Gestaltung: Michael Diesenreither