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Ein Interview mit Gewerkschaftsaktivistinnen aus Hongkong

Die Olympischen Spiele in China werden der Sportbekleidungsindustrie Gewinne in Millionenhöhe einbringen, doch die Arbeitsmethoden der transnationalen Unternehmen in den Produktionsländern sind alles andere als gewinnend. Auch von Seiten der chinesischen Regierung wird der Ausverkauf der Arbeitsrechte gerne als marktwirtschaftlicher Vorteil in Kauf genommen.
14 Stunden Arbeit am Tag, eine Sieben-Tage-Woche, streng reglementierte „Klo-Pausen“ und Lohnabzüge für’s Plaudern mit den KollegInnen: So sieht der Arbeitsalltag in chinesischen Sportartikelfabriken aus. „Es gibt zwar Arbeitsrechte in China, aber das nützt nichts, weil sie überhaupt nicht berücksichtigt werden“, berichtet die Gewerkschaftsaktivistin Pui-Lin Sham aus Hongkong, die 27 Jahre in der Bekleidungsindustrie gearbeitet hat. Gemeinsam mit Staphany Wong vom Kontaktbüro des Internationalen Gewerkschaftsbundes in der früheren britischen Kronkolonie setzt sie sich für bessere Arbeitsbedingungen und unabhängige Gewerkschaften in China ein.

Sendungsgestaltung: Kathrin Pelzer

Eine Wiederholung vom 12. August 2008