Rote Karte für die olympische Disziplin der Arbeitsrechte

Sendereihe
Globale Dialoge – Women on Air
  • 20150210_schmankerl_1_hongkong
    56:57
audio
Wir geben Frauen eine Stimme
audio
Der Hype um Intersektionalität 
audio
Wir sind bereit bis zum Ende zu gehen: Die Protestbewegung gegen den Militärputsch in Myanmar
audio
„Eine Quote ist einfach nur ein Turbo, um schneller ans Ziel zu gelangen“
audio
Mujeres en las Artes MUA: die Schaffung von Räumen zum Sagen und Handeln unter Frauen.
audio
Vergangenheit und Zukunft von Frauen*- und Menschenrechten
audio
Lebensgespräch mit Ulrike Lunacek
audio
Dear Discrimination oder liebes Tagebuch: Eine Buchbesprechung
audio
Antimuslimischer Rassismus ein alltäglicher Begleiter für Muslima und Muslime!
audio
Kenianische Feminismen aus historischer Perspektive

Ein Interview mit Gewerkschaftsaktivistinnen aus Hongkong

Die Olympischen Spiele in China werden der Sportbekleidungsindustrie Gewinne in Millionenhöhe einbringen, doch die Arbeitsmethoden der transnationalen Unternehmen in den Produktionsländern sind alles andere als gewinnend. Auch von Seiten der chinesischen Regierung wird der Ausverkauf der Arbeitsrechte gerne als marktwirtschaftlicher Vorteil in Kauf genommen.
14 Stunden Arbeit am Tag, eine Sieben-Tage-Woche, streng reglementierte „Klo-Pausen“ und Lohnabzüge für’s Plaudern mit den KollegInnen: So sieht der Arbeitsalltag in chinesischen Sportartikelfabriken aus. „Es gibt zwar Arbeitsrechte in China, aber das nützt nichts, weil sie überhaupt nicht berücksichtigt werden“, berichtet die Gewerkschaftsaktivistin Pui-Lin Sham aus Hongkong, die 27 Jahre in der Bekleidungsindustrie gearbeitet hat. Gemeinsam mit Staphany Wong vom Kontaktbüro des Internationalen Gewerkschaftsbundes in der früheren britischen Kronkolonie setzt sie sich für bessere Arbeitsbedingungen und unabhängige Gewerkschaften in China ein.

Sendungsgestaltung: Kathrin Pelzer

Eine Wiederholung vom 12. August 2008

Schreibe einen Kommentar