• PodcastAcmeNipponAiR08012015
    05:32
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Der Anschlag auf die französische Satire-Zeitung „Charlie Hebdo“, bei der 12 Menschen ermordet wurden, lässt viele die Frage stellen: Wie weit darf Satire gehen? Und wäre Satire eine reine Meinungsäußerung, so hätte sie wie Journalismus enge Grenzen, sie dürfte nicht ehrverletzend, lügnerisch oder verleumderisch sein.

Doch: Satire ist Kunst und Kunst darf (fast) alles. Etwas, was Kritiker lernen sollten: Der Satiriker schreibt, um Konter von seinem Gegenüber zu erhalten. Konter ehrt seine Satire als treffend = gut. Oder wie die Titanic es ausdrückte: Es lebe der Witz. Der kluge. Der platte. Jeder, der genügend Menschen findet, die über ihn lachen. Und für alle, die ihn nicht mögen, sollte mehr denn je gelten: Ertragt ihn oder ignoriert ihn. Ihr werdet der Komik nicht Herr!