• ORANGE 94.0 Logging 2015-01-05 07:00
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Heute kam neben (endlich wieder einmal) mehr Musik das Thema Hypo zur Sprache, wo demnächst der U-Ausschuss starten sollte. Ganz ähnlich wie bei den 3 (Anti-)Demokratie Kritikpunkten (siehe unten) dämmert real die Gefahr herauf, dass der Hypo Ausschuss so knapp vor der nächsten Wahl gestartet wird, dass er mit der Wahl dann gleich wieder untergeht.

(das Sterbenlassen von U-Ausschüssen zum Neuwahltermin ist eine üble Unsitte, die besonders seit der „grossen Koalition“ böse wuchert und bereits u.a. das Eurofighter Volksbegehren mit einer MILLION Unterschriften — und eben auch den aus ganz Österreich geforderten U-Ausschuss abgekragelt hat …)

Statt die Hypo seriös gemäss Aktiengesetz in Konkurs gehen zu lassen, wurde UM UNSER ALLER GELD von „Rückkauf“ bis „Bankenrettung“ jede nur erdenkliche Chance genutzt, um öffentliches Geld zu verpulvern. Was nicht schon gezahlt ist, hängt als Damokles-Schwert der „Haftung“ über unseren Köpfen (und wird wohl irgendwann die „Notwendigkeit“ von immer neuen „Steuer“erhöhungen“ bedeuten; wenn Österreichs Gesetze nicht vollständig verpfuscht wurden, müsste mit der Auflösung einer bankrotten Bank — oder im Fall Kärnten: eines bankrotten Bundeslandes — ja auch die Bundeshaftungen aus und vorbei sein: „Aktiengesellschaft“ bedeutet, dass eben nur das Geld zu holen ist, das die Aktionäre eingezahlt haben, und Schluss; eine „Haftung“ für eine Firma oder Bank — oder Bundesland — das wegen Konkurs nicht mehr existiert, existiert ja dann ebenfalls nicht mehr, wenn Aktien- und Wirtschaftsgesetze ernst genommen werden)

(ein Bankrott Kärntens war nie ernsthaft zu befürchten; aber selbst wenn: dann hätte sich Kärnten eben neu gründen und die Aufnahme in Österreich neu beantragen müssen; na und? Über 17.000 MILLIONEN (!) euro Kosten für die Hypo-Alpe-Adria-„Rettung“ sollten vom Privatvermögen exakt jenen PolitikerInnen bezahlt werden, die uns ÖsterreicherInnen diese Zahlungen zumuten und aufhalsen wollen; und: die — nach oben UNBEGRENZTEN — TAUSENDEN Millionen oder Milliarden des „ESM“ Banken“rettungs“schirms“ sollten vom Privatvermögen exakt jenen PolitikerInnen– von Vranitzky und Mock, Ederer und Busek bis zu den heutigen BefürworterInnen — bezahlt werden, die noch immer für einen Verbleib in der EU „ohne wenn und aber“ eintreten)

Studiogäste der vorigen Sendungen waren (unter anderem)

* ein (RÖHREN)Radiobastler, der eine ganze Sammlung von (echten alten, nicht retro-Schmäh-) Röhrenradios daheim hat und uns über diese erzählte, und seine Reisen als (selber) Pilot genauso wie als Fahrgast bis an seine Lieblingsziele in Südamerika

(er repariert auch Röhrenradios, anscheinend bekommt man Röhren und Ersatzteile immer noch, und den Kontakt stellen wir auf Anfrage gern her: mail an schnulzenradio((ätt))mail.austria.com oder sms — Telnr siehe unten, ggf. bitte sms wiederholen falls „nicht zugestellt“ geantwortet wird — werden versprochen wie immer beantwortet, notfalls bitte ein paar Tage Geduld)

* Alexander, Wilfried und Alfred, die allerhand Christliches und Unchristliches zum Thema Weihnachten beitragen konnten: Kontakt http://atheistische-religionsgesellschaft.at

 

UND: entgegen allen guten Vorsätzen liessen wir am 29.Dez 2014 die vorproduzierte Sendung verfallen und tobten uns on air aus: mit vielen Good Old Dreamies/Schnulzies und ein paar Unglaublichkeiten, die(s und das) wir h(ier)a und da aufschnappten

immer wieder zieht sich auch das Thema Gewalt und GewaltBereitschaft durch die Sendungen, auch bei uns natürlich: allein in der vergangenen Woche finden sich allein in den Freien Radios Beiträge von …

* WWI http://cba.fro.at/276736 bzw. http://cba.fro.at/276737

* über Nachbarländer und -sitten hier und dort http://cba.fro.at/276725 bzw. http://cba.fro.at/276726

* bis zu den modernen (Finanz- und Industrie-)Kolonialismen http://cba.fro.at/276721 (mit ihren vielerlei Ausprägungen, die ja nicht immer den klassischen Definitionen von Kolonialisierung und Repression entsprechen) …

jede Menge Ansatzpunkte fürs Nachdenken über den Umgang miteinander, sogar wenn man sich noch gar nicht näher definiert, innerhalb der Polarität zwischen „Alles Vergessen“ (öfters gehört: die 1000 Jahre waren vor 70 Jahren zu Ende, was interessierts mich?) und „Niemals Vergessen“ (Omofuma und weitere 50 Abschiebetote in der EU, und weitere -zig 1000 Ertrunkene auf der Flucht hierher).

2015 ist ja (u.a.) WienWahl, und in Wien genau wie insgesamt in Österreich fehlen (noch immer / schon wieder) so elementare DemokratieEntwicklungen wie

* GleichheitsGrundsatz (ein echter, in der Verfassung BVG, nicht nur Diskriminierverbote !!!)

* SparsamkeitsGrundsatz (in der Verwaltung AVG wie er 1991/92 noch in §1 bis §4 dort existierte: nicht „Spar“Pakete“ sondern „Verwaltung … nach den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit …“ waren dort genannt; der Passus ist irgendwann seither aus dem AVG verschwunden)

* 4% Hürde: auch in Wien sind bis zu 4% (!!!) der WählerInnen ohne Vertretung in Parlament und/oder Gemeinderat, weil „Ihre“ Partei „zu klein“ (unter 4% Wählerstimmen) ist und legal in Österreich keine Abgeordneten/Gemeinderäte dort stellt

(nicht vergessen: Wahlen erzeugen mehr Demokratie, Mehrheiten erzeugen mehr Totalismus, und VOR ALLEM Kleinparteien beleben die Demokratie)

jedenfalls: Alles Gute im Neuen Jahr und besseren Umgang durch bessere „Politik“(erInnen)wünscht Euch das Schnulzenradio …

… bis irgendwann mal wieder, vielleicht sind wir ja auch 2015 ab und zu live on air 🙂

(und nicht vergessen: wenn Ihr das Thema der nicht-livigen Sendungen nicht durchschaut, dann bitte zwanglos emailen schnulzenradio//ätt))mail.austria.com und sms-en +43#6#8181#8283#39 — das wirkt nur so impoposant, es ist eine hunznormale yesss Nummer — und wir erklären Euch Thema und Inhalt jeder beliebigen Sendung; kurz zusammengefasst ja bekanntlich „Nostalgie und Satire: Schnulzen, Politik und Neuigkeiten“ 🙂 )

(das HörerInnenTelefon +43#6#8181#8283#39 ist natürlich zur Sendezeit auch erreichbar, wenn wir nicht live im Studio sind sondern von auswärts Radio machen; NICHT abgehoben wird nur, wenn MobilfunkAusfall, SenderReichweite oder andere höhere Gewalt uns einen Streich spielen, zb vorigen Sommer ein paarmal zwischen Bernina und Grindelwald/EigerMärchenwiese)

und wie immer: Schneiden und Verwenden ist (NACH ANFRAGE schnulzenradio(ätt)o94.at ) gern erlaubt, wenn nicht gerade Sinn Unsinn des http://schnulzenradio.wordpress.com bzw.

http://o94.at/radio/sendereihe/schnulzen-radio ins Gegenteil verkehrt werden 🙂