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Was wurde im letzten Jahrhundert über die Ursachen von Faschismus, Gewalt und Krieg gesagt und was ist daran aus heutiger Perspektive noch relevant? Was ist von den beiden Weltkriegen im kollektiven Unbewussten wie im kollektiven Gedächtnis noch vorhanden? Wie steht es um die Veränderbarkeit der sozialen Verhältnisse und welche Verantwortung kommt dem oder der Einzelnen dabei zu?

Ingo Leindecker verschränkt politische Reden und Berichte aus den Jahren 1914 bis 1945 mit zeitgenössischen Beiträgen aus Literatur, Philosophie, Soziologie und Psychologie und verflechtet diese mit Musik und Geräuschen zur künstlerischen Erzählung. Entstanden aus der theoretischen Analyse der massenpsychologischen Diskurse des 20. Jahrhunderts entwirft Leindeckers Hörstück “TODABLEITER – Überleben und Tod, Masse, Macht und Gewalt” eine Fühl- und Denkbrücke zwischen Wissenschaften, die oft nur wenig miteinander anzufangen wissen.

(aus der Webseite des Hörstücks TODABLEITER)
Ingo Leindecker, Bildender Künstler, Kulturarbeiter, Webentwickler und langjähriger Mitarbeiter des Freien Radios OÖ, wird dazu im Studio zum Gespräch zu Gast sein.
Eingerahmt von kurzen Ausschnitten aus seinem Hörstück werde ich mit ihm über die Entstehungsgeschichte seines Werkes sprechen, über seine Beweggründe, sich an dieses arbeitsintensive und auch nur mit großem geistigem Kraftaufwand zu bewältigende Vorhaben herangewagt zu haben.
Homepage Ingo Leindecker, mit Informationen zu TODABLEITER und Bestellmöglichkeit:

 Nachbemerkung zur Sendung:

Die Sendung war von mir anders konzipiert, es wäre – wie eingangs zu erahnen ist – mehr Musik und letztlich ein kürzeres Gespräch über TODABLEITER geplant gewesen, dafür aber auch noch einige Fragen zu aktuellen politischen, gesellschaftlichen Themen, zu Ingos künstlerischer Arbeit, auch zu persönlichen Belangen. Die Sendung und das Gespräch hat jedoch einen anderen Verlauf genommen und so nimmt das Gespräch über TODABLEITER, mit einem umfassenden Gesprächsteil zum Werdegang des Hörstücks, nahezu die ganze Sendezeit ein, auch entsprechend der Intensität des Gesprächs und des immer wieder Einhakens bei Worten des jeweils anderen.

Musik:

My Back Pages (Dylan) in der Byrds-Fassung: mit Roger Mc Guinn, Bob Dylan, George Harrison, Tom Petty, Neil Young, Eric Clapton und anderen.

Sandra Kreisler: Lassen Sie nur meine Tante (Georg Kreisler)

 
Erich Klinger